Was bedeutet Essenergemeinschaft?

img_8925Die Essenergemeinschaft öffnet den Weg, einander zu verstehen und zu sehen. In dem was wir tatsächlich als Wesen sind, in unserem Licht und unseren Stärken, aber auch in dem Weg, den wir noch vor uns haben, was wir noch zu bewältigen haben und wo wir noch hineinwachsen dürfen.

Aus dem „normalen Leben“ kennen wir es oft so, dass die Stärken des anderen nach hinten gestellt werden, aus Angst, der andere könnte besser sein, als man selbst. Die Schwächen des anderen werden verbreitet, um selbst besser da zu stehen. In der Essenergemeinschaft ist es klar, dass beides den Fluss hemmt, nicht nur den Fluss der Gemeinschaft, sondern auch den persönlichen eigenen Fluss. In der Essenergemeinschaft ist bewusst, dass der Gemeinschaftsfluss den persönlichen Fluss unterstützt sowie umgekehrt. Beides ist gleich wichtig und wenn man etwas tiefer schaut, erkennt man, dass beides ein und dasselbe ist. Deswegen ist es in der Gemeinschaft wichtig, immer eine Aufmerksamkeit auf das Gemeinsame zu haben und den anderen bei sich selbst ruhen zu lassen.

In der Essenergemeinschaft beginne ich, mich im anderen zu erkennen. Er ist der Spiegel meiner Selbst, in den ich immer wieder schauen darf, um zu erkennen und diese Lehren anzunehmen. In der Essenergemeinschaft ist das Leben nicht immer nur lieblich, leicht und voller Verzückung. Es ist keine oberflächliche Liebe, die jede Auseinandersetzung unter den Tisch kehrt. Es gibt auch harte und schmerzhafte Zeiten, in denen es brodelt. Zeiten, in denen etwas Altes geht und etwas Neues den Weg in das Leben findet. Wir lernen, dass Wachstum durch Energiegefälle entsteht und in diesem Gefälle dient die Schwäche genau so wie die Stärke.

Es sind nie alle zur gleichen Zeit an einem Schwachpunkt angelangt, wo sie nicht mehr in Klarheit für die Gruppe sehen und entscheiden können. Wenn einer schwächelt, hat der andere Raum, in seine Stärke zu gehen. Er kann die richtigen Impulse setzen, um zu zeigen wo und wie es weiter geht und dem anderen helfen, die Schwäche in Stärke zu verwandeln.

Es ist die Liebe des Christuslichts, die das alles trägt. Die verzeiht, vergisst und sich immer dienend zur Verfügung stellt und die auch noch liebt, wenn es ans Eingemachte geht.
Um zu leben braucht die Gemeinschaft Mut und gegenseitige Ermutigung. Sie braucht eine liebevolle Hand für den, der im Sumpf ist und klare Worte für denjenigen, der seinen Platz verlässt. Sie braucht gegenseitigen Respekt für das, was man ist, was man sich erarbeitet hat und was man in die Gemeinschaft einbringen kann. Und sie braucht eine Vision, ein Ziel, auf das man sich ausrichten kann.

Es ist immer alles da, um zu wachsen. Einer in der Gemeinschaft hat immer den Schlüssel und manchmal helfen Impulse von Außen. Man braucht nur hinzuschauen und sich darauf einzulassen.

Hier habe ich eine Übung für alle, die sich neues Bewusstsein und neuen Fluss in der Gemeinschaft wünschen. Darüber hinaus ist es eine Übung, die du mit jedem Menschen machen kannst, der dir begegnet: 

  • img_2301Schaffe einen Raum des Christuslichts, in dem du eine Kerze entzündest und z.B. Jesus, Maria, ein Engelwesen, deinen Lehrer oder einen anderen Helfer einlädst, der dieses Licht für dich repräsentiert.

  • Verneige dich vor dem anderen Mitglied der Gruppe und erkenne an, dass du hier einen Lehrmeister hast, einen Spiegel, der dich an dich selbst erinnert.

  • Lasse die Energie deines Gegenübers im Raum des Christuslichts auf dich wirken.

  • Spüre selbst oder lasse dir von deinem Helfer zeigen, was die Person in dir anregen möchte, lasse den Fluss zu und heiße ihn willkommen.

  • Schaue, wie du ihn jetzt in deinem Leben und in der Gemeinschaft umsetzen kannst.

  • Bedanke dich bei dem anderen.

Dieses kannst du in der Gemeinschaft machen oder auch still für dich alleine, in dem du dieser Person geistig begegnest.

Liebe Grüße vom Amritabha-Team
Fe San

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