Carma – Tanzend die Welten verbinden

Ich folge gerne dem Ruf des Lebens. Vor 2 Jahren rief es mich nach Amritabha, nach dem ich „Den Weg ins Licht“ beendet hatte. Hier habe ich mich während meiner vorherigen Besuche „Zuhause angekommen“ gefühlt, obwohl ich so wenig über den Weg des Feuers wußte. Ich suchte seit Jahren nach Menschen, bei denen ich die Grenzenlosigkeit erfahren kann, nach Menschen die ihre Spiritualität in der Verbindung mit der Erde und mit dem Alltag leben. Ich rief in mir nach meinem spirituellen Lehrer, den ich in Fe San gefunden habe. Dazu erzähle ich euch gerne in einer meiner nächsten Blogs mehr.

Meine Wurzeln liegen in Ungarn, in dem für mich so weichen und lieblichen Land mit ihrem Feuer unter der Erde (wir haben unzähligen heißen Quellen und ehemaligen Vulkanen) und mit ihrer in Bildern reichen Sprache. Hmm: Ihr Feuer? Ihre Sprache? – könnten jetzt einige fragen. Ja, denn dieses Land ist meine Mutter und Deutschland, das mich seit meinem 17. Lebensjahr immer lauter gerufen hat, mein Vater. Diese interessante „familiäre Beziehung“ stellte ich für mich letztes Jahr fest und seit dem ist Frieden in meinem Herzen: ich muss keins von beiden aufgeben. Tatsächlich lebe ich seit 2000 in Deutschland und hier ist mein Zuhause.

Die Spiritualität habe ich für mich bereits in der Schule entdeckt: manche literarischen Werke flüsterten in einer interessanten Symbolsprache, die ungeahnte Weiten und Tiefen in mir berührte und dort auf ihr Echo traf. Die alte Mythologieen mit ihren Schöpfungsgeschichten und Göttern haben mich schon immer fasziniert. Das Wahrnehmen von etwas Höherem hat mich immer begleitet und hielt mich von Jugend an aufrecht, auch in der Zeit (das weiß ich jetzt) als ich alles im äußeren Leben verlor.

Und jetzt? Seitdem ich in Amritabha wohne, habe ich an Mut zur Selbstverantwortung gewonnen und dass ich mich selber, meine Liebe und Lebensfreude lebe und sie der Welt zeige. Dass ich auf mich höre, auch wenn alle anderen um mich herum eine andere Meinung und Sicht haben.

Als Feuerschamanin liebe ich die schamanischen Gesänge und das Tanzen. Beide wirken klärend, transformierend, Raum schaffend und heilend in den physischen und energetischen Körpern. Wenn ich anfange zu singen, vergesse ich oft die Welt, es existiert nur noch das Jetzt und die Impulse darin. Ich lasse mich mit meiner Trommel zur Mutter Erde führen oder auch auf andere Ebenen, aus denen gerade Heilung zu uns fließen möchte. Die Klänge und ihre Bewegung erreichen jeden sofort. 

Ich liebe die Natur, ihre elementaren Kräfte und auch ihre Ruhe und heilende Wirkung. In ihr verspüre ich eine Einheit, die für jeden da sein sollte, da wir ihre Kinder sind 🙂

Als Büroassistentin verbinde ich die Menschen durch meine Arbeit mit der Feuertradition und mit dem Wesen von Amritabha. Ich beantworte die unterschiedlichsten Fragen, wobei mein Anliegen ist, die Fragenden in ihre Selbständigkeit und Selbstverantwortung zu führen und die Freude auch zB. bei technischen Angelegenheiten durch Hingabe und Üben zu entdecken.

Ich liebe Begegnungen, Lachen und Tanzen und das Feuer des Lebens zu feiern. Ich liebe und lebe mein inneres Feuer immer mehr.

Ich biete mein schamanisches Tanzseminar in Amritabha regelmäßig an, in dem alte, teilweise auch im physichen Körper festgesetzte Strukturen sich lösen können oder auch ein Seminar für die Heilung der Shakti-Kräfte in Verbindung zu Mutter Erde. Beide möchte ich auch zu meinem Kraftplatz bringen und die Menschen dort zu der Liebe des Tanzes motivieren. Ich werde voraussichtlich im Februar 2013 nach Garmisch-Partenkirchen (von den Einwohnern liebevoll GaPa genannt) umziehen. Ich freue mich schon auf die herrliche Natur in den Alpen, auf die höchste Berg in Deutschland und auf die Schätze in der Erde, die ich dort bergen darf in Form von Christuslicht.

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