Gelebte Spiritualität und was sie im Alltag bewirkt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Thema kommt von Amrith Mühle (thanks 🙂 ). Mir hat es gleich gefallen und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich am besten von meinen eigenen Erfahrungen erzähle.

Für mich ist spirituell, was ich auch leben kann. Alles andere sind Phantasien oder Träumereien. Kann auch schön sein, wie eine romantische Love-Story schauen, doch bringt es mich nicht wirklich weiter. Als ich begann, mich mit Spiritualität zu beschäftigen war meine wichtigste Übung: Stimmt das mit meinem Leben überein? Oder wie kann ich dieses Wissen in mein Leben integrieren?

Autofahren – ein Beispiel aus dem Alltag

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFrüher hatte ich Angst vor schnellem Autofahren. Ich glaubte, dass die Dinge mehr oder weniger zufällig passieren. Doch was ist, wenn jemand zufällig in meine Bahn kommt, wenn zufällig ein Tier auf die Straße springt oder zufällig ein Reifen platzt? Vor lauter Anspannung konnte ich nicht länger als 2 Stunden Autobahn fahren. In der Spiritualität lernte ich, dass nichts zufällig ist. Ich lernte, wie das Leben von uns selbst gesteuert ist, dass wir nicht von äußeren Faktoren abhängig sind. Wir bekommen genau das, was wir selbst in unser Leben gezogen haben und was uns dient, den nächsten Entwicklungs-Schritt zu machen. Außerdem lernte ich, durch Übungen und durch den Kontakt mit geistigen Helfern aktiv (positiven) Einfluss auf mein Leben zu nehmen.

 Ein neues Fahrgefühl

Und wie ist es heute? Heute habe ich keine Angst mehr. Ich fahre auch 10 Stunden Autobahn, wenn es sein muss. Ich weiß, dass nichts zufällig passiert. Wenn ich Unsicherheiten spüre oder ein alter Anflug von „Unwohlsein“ bei besonders schwierigen Straßenverhältnissen aufkommt, dann verbinde ich mich mit meinem geistigen Helfer und lasse mit seiner Hilfe Liebe und Vertrauen in die Situation fließen. Innerhalb von 3 Sekunden spüre ich Stabilität und Klarheit. Darauf kann ich mich 100 %ig verlassen. Das ist ein komplett neues Lebensgefühl. Es greift nicht nur beim Autofahren, sondern auch in allen anderen Lebenssituationen. Angst bindet, Vertrauen und Bewusstsein machen frei, genau das zu tun, was ich wirklich will.

DSC_0608Spiritualität ist im Alltag nicht mehr wegzudenken

Das sind die kleinen Situationen, die den Alltag entspannen und leichter machen. Ich könnte noch viele davon beschreiben. Wenn ich z.B. vor schwierigen Situationen stehe, lasse ich vorher Liebe oder Frieden in die Situation und zu allen Beteiligten fließen und bitte meine geistigen Helfer um Beistand. Vielleicht schicke ich mein Kraft-Tier schon mal voraus, um die Wege frei zu machen. Dann weiß ich, dass alles genau so passiert, wie es richtig ist und ich zur richtigen Zeit das Richtige tue oder sage. Das gibt Sicherheit und Selbstbewusstsein und befreit davon, alles kontrollieren zu müssen und stattdessen dem natürlichen Fluss zu vertrauen.

Beim Kochen lasse ich Liebe in das Essen fließen. Dann schmeckt es einfach besser und es mindert die negative Wirkung von allen Schadstoffen oder Belastungen im Körper erheblich. Gerade heute sagte ein Gast beim Essen: „Das schmeckt ja wie Lichtessen, ich bin richtig genährt“.

Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, wie ich nachts einen Trunkenbold nur durch das Benutzen geistiger Werkzeuge in eine andere Richtung lenken konnte. Vor ein paar Tagen hielt ich einen aggressiven Hund (der mich und andere Hausbewohner schon mehrfach extrem wütend angebellt hatte) durch Friedensenergie davon ab, mich anzubellen. Stattdessen wedelte er.

Das ist alles gar nicht so schwer und schon gar kein Hexenwerk. Man kann es leichter und selbstverständlicher lernen, als die Steuererklärung fürs Finanzamt fertig zu machen. Aber selbst das wird durch geistige Übungen leichter 🙂 .

_DSC1604Das Wichtigste zum Schluss

Doch gibt es noch etwas sehr viel Wichtigeres, was ich im Laufe meiner spirituellen Entwicklung erfahren habe. Ich habe begonnen, mich selbst zu verstehen. Früher dachte ich, ich sei anders und müsste, das, was anders ist, verstecken. Früher dachte ich sogar, ich sei nicht liebesfähig, weil Liebe immer an Bindung geknüpft war (die hatte ich noch nie so wirklich). Früher lebte ich mein Leben, ohne mich darin Zuhause zu fühlen, weil ich gar nicht wusste, warum ich lebte.

In vielen geistigen Reisen und Begegnungen mit der geistigen Welt sowie mit dem Geist von Mutter Erde, lernte ich mich kennen,  woher ich komme, welche Seelenentwicklung ich durchlaufen habe und mit welcher Aufgabe ich auf die Erde gekommen bin.

Das gibt mir so viel Sicherheit in meinen Entscheidungen und in dem was ich tue. Ich fühle mich dem Leben nicht mehr ausgeliefert, sondern spüre, dass ich im Bewusstsein meiner Selbst und meines Umfeldes den Weg gehe, den ich schon immer gehen wollte. Es ist ein Kraft- oder Bewusstseinsfeld um mich herum entstanden, was mich automatisch mit dem in Kontakt führt, was ich brauche, um mir selbst und meiner Aufgabe gerecht zu werden. Es fällt mir leicht, auch weniger Angenehmes als wichtigen Lernschritt anzunehmen und den Sinn zu erfassen und zu schätzen. Und ich merke, dass ich mich selbst von ganzem Herzen liebe, so wie ich bin und auch mit dem, was ich noch zu lernen habe in diesem Leben.

_DSC9002Ich wünsche allen Menschen die Chance, ihren Weg in mehr Bewusstsein und mehr Liebe im Leben zu gehen. Bei mir fing alles mit dem „Weg ins Licht“ an.  Vielleicht ist oder war das ja auch dein Start in ein neues Leben?

LEBE  LIEBE  JEDEN  TAG

Fe San

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6 Kommentare zu Gelebte Spiritualität und was sie im Alltag bewirkt

  1. Irka sagt:

    Liebe Fe San,

    danke für den schönen Artikel – ich finde es immer wunderbar, wenn du aus deinem Leben erzählst – das berührt mich im Herzen und ich erkenne mich so darin wieder :-).

    Für mich ist Spiritualität im Alltag leben und Der Weg ins Licht das Beste was mir „passieren“ konnte und ich bin glücklich, dies heute auch mit anderen Menschen teilen zu dürfen.

    Love, Irka

  2. Fe San sagt:

    und dir liebe Irka herzlichen Dank für deine vielen liebevollen und treffenden Kommentare, dein immer wieder mit Freude teilen, nähren und weitergeben. Schön, dass es dich gibt 🙂

  3. Sirius sagt:

    Sehr schöne und vor allem authentisches Worte, die aus dem Herzen kommen. Davon braucht die Welt noch viel mehr 🙂

  4. Bera Ma sagt:

    MenschSein und LichtSein kann ich im Alltag nicht trennen ♥ Für mich ist es ganz selbstverständlich die geistigen Helfer und mein Krafttier mit einzubeziehen. Ich bin die, die ich bin und darüber freue ich mich jeden Tag mehr. Alles was nicht wahrhaftig ist hat keinen Bestand mehr; das ist so spürbar. Ich freue mich sehr über Deinen Blog liebste Fe San ♥

  5. Dorothea H. sagt:

    Liebe Fe San,
    vielen dank fuer die lieben Worte und das erzaehlen aus Deinem Leben. Ich gehe des öftere auf die Amritabha-seite und lese immer gerne die neusten Artikel oder schaue Eure schönen Videos an. Da ich derzeit auf einer ostfriesichen Insel lebe kann ich so ganz einfach Kontakt zu Amritabha und der schönen Energie und allem drumherum aufnehmen ohne immer gleich irgendwo hinfahren oder von der Insel zu muessen. Des oefteren mache ich auch die per Video gefuehrten Meditationen von Insha und es ist immer ein schönes Gefuehl danach seinen Körper ganz praesent zu spueren und bei sich zu sein. Bei mir ist im letzten Monat auch viel geschehen, ich wurde in meinem Job im Service hier auf der Insel gekuendigt und musste ploetzlich reagieren und mich neu bewerben sowie die Entscheidung des Hoteldirektors akzeptieren waehrend ich dort noch einen Monat zu arbeiten hatte. Es war viel zu bedenken und zu organisieren, denn es gab auch noch ein paar andere Dinge die mich auf Trapp hielten. Und so hatte ich wenig Zeit und kam kaum zur Ruhe. Jetzt habe ich ein paar Tage frei und komme etwas „runter“, kann mich neu ausrichten und wenn alles klappt auch bald in den Urlaub fahren. Neue Jobangebote gibt es auch schon obwohl ich auch noch ein paar Fragen in mir habe. Gestern hatte ich dann abends endlich mal wieder Zeit auf die Amritabah-seite zu gehen und ich merke wie gute es tut daran erinnert zu werden das man nicht alleine ist und wieviel Potenzial in uns steckt. Danke also nochmal fuer die schoenen Worte , ich fuehle mich liebevoll an mich selbst erinnert und freue mich das da draussen noch mehr Leute sind die einen spirituellen Weg und sich immer wieder neu auf die Liebe ausrichten. Viele Gruesse, Dorothae H. von Juist ( bin Heilpriesterin und sonst viel in Kontakt mit kashima aus Bremerhaven )

    • Fe San sagt:

      Liebe Dorothea, schön von dir zu hören und danke für dein nettes Feed Back. Das sind viele Veränderungen in deinem Leben. Das heißt auch immer viele Chancen. Ich wünsche dir, dass du genau das Richtige für dich findest und wenn du Mal etwas Amritabha-Luft brauchst, weißt du ja wo wir sind :-). Alles Liebe Fe San

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