Indien, eine Reise nach Haidakhan in Babaji`s Ashram von Jaruh

1470379_285153911609549_1794608670_nJa wo fängt man an, wenn man von einer Reise erzählen möchte. Fangen wir damit an, dass Shori ihr Lichtzentrum in Bangalore einweihen lassen wollte und so eine Reise nach Indien in Betracht kam. Auch war die liebe Ola einige Zeit hier in Amritabha und redete immer wieder von Haidakhan und dass sie für längere Zeit dort sein wird. Diese Umstände und mein inneres Verlangen sorgten dafür, dass ich begann die Koffer zu packen. Ola sagte, es sei kalt in Haidakhan, also packte ich warme Kleidung, Schlafsack und eine Wollmütze ein.

Ich sollte dazu sagen, dass ich mich ansonsten nicht darauf vorbereitet habe, was wirklich auf mich zukommen sollte. Ich hatte also eine Adresse in Haidakhan, eine in Bangalore und die von Puttaparthi für den Ashram von Sai Baba bei mir. Für gesundheitliche Probleme nahm ich die Notfall Essenz der Essener mit. Das war`s.

Panorama

So startete für mich eine Reise von Frankfurt nach Delhi und von Delhi mit einem Taxi nach Haldwani und von Haldwani nach Haidakhan. Es waren nur 11 Stunden Taxifahrt. Ihr spürt, alleine hier könnte ich jede Menge schreiben, denn Indien ist ein Erlebnis.

IMG_0804So kam ich am späten Abend zum Eingangstor des Ashrams an, wo ich glücklich Ola, Junia und Ihrer Tochter sowie Yusha begrüßen konnte. Die liebe Ola hatte alles für mich organisiert und so konnte ich schnell ein Zimmer beziehen und das einfache Bett benutzen. Man geht hier sowieso um spätesten 21:30 Uhr ins Bett und bewahrt Ruhe.

Der normale Tagesablauf

Um vier Uhr ertönt ein Horn und man beginnt sich in der Kälte (Jahreszeiten abhängig) herzurichten, um 108 Stufen nach unten zu gehen und im Fluss zu baden.
Ca. um 5:30 Uhr geht man in die Räume von Babaji und lässt sich zeichnen.
Ab ca. 6 Uhr ist Dhunizeremonie, die etwa 45 Minuten dauert und von 7 -8 Uhr Arti-Singen. Danach ist eine kleine Besprechung, in der man die Wichtigkeiten des Tages und sein Programm für Karma Yoga mitgeteilt bekommt.
Jetzt ist Zeit für Frühstück.
Ab 9 Uhr fängt der fleißige Yogi mit Karma Yoga an.
Um 12 Uhr gibt es indisches Mittagessen auf dem Boden. Wer mag, kann mit der rechten Hand essen. Danach ist Freizeit bis 15 Uhr und ab 15 Uhr wieder Karma Yoga.
Ab 18 Uhr darf man wieder einer Dhunizeremonie beiwohnen, etwa 1 Stunde und von ca. 19 -20 Uhr ist Arti-Singen, anschl. das Abendessen.
Zum Tagesabschluss noch einen Tee trinken und ab ins Bett. Wunderschön?

1410913_768453896504658_2127387368_oDer Tag ist so ausgefüllt, dass man eigentlich zu nichts kommt, oder?

Ja, so sieht es aus, ein Ashram mit allen erdenklichen Widrigkeiten und Ängsten, sich irgendeine Krankheit einzufangen.  Trotzdem oder genau darum, kommt man ständig mit sich selbst in Kontakt. Die Anspannung meines Körpers führte mich von ganz alleine dort hin, dass ich nur, absolut nur Gott und weil ich gerade in Haidakhan war, Babaji vertraute. Für mich, der keinerlei Erwartungen hatte und einfach von nichts ausging, breitete sich ein wunderschöner, in sich getragen gefühlter Tag aus.  Von ganz alleine versorgte sich mein Körper, bei jeder Ruhephase mit dem, was er brauchte. Mein Energiekörper ging von alleine auf und versorgte sich, mit allem – besonders wenn ich ins Bett ging.

b-cls-gldDieses Urvertrauen breitete sich immer mehr in meinen Poren aus und die geführten Gespräche wurden von einer unvorstellbaren Energie begleitet, so dass das gesprochene Wort sich für mich sofort manifestierte. Mir wird jetzt beim Schreiben dieser Zeilen erst bewusst, wie stark die Mutter meinen Worten gelauscht hat und wie viel Energie aufgewirbelt wurde.

Hier wurde mir erst bewusst, wie die Macht der Göttlichen Mutter zu einem kommt. Das Bewusstsein der Leitsätze der Göttlichen Mutter, die ich einst im „Weg ins Licht“ bekommen habe, durften angenommen werden.

Die Mutter trägt uns durch dieses Menschsein, sie ist alles und wir sind mit ihr in jedem Moment, wie in diesem, in dem ich mir gerade durch meine Barthaare fahre und ich eins bin mit ihr. Dieses Einssein kann für mich nun durch Hingabe zum Göttlichen gelebt werden.

BabajiSargIn der Tiefe, in der ich momentan ruhe, überlässt man das wirkliche Wollen anderen. Mir ist nur die Hingabe zu Mir selbst wichtig.

Diese Hingabe zur Shakti ist für mich die Hingabe zu mir selbst.

Einen Herzlichen Dank allen Mitreisenden für die gemeinsamen Erfahrungen und wenn mich die Hingabe dazu bewegt, folgt ein Bericht aus Puttaparthi.

Ich Wünsche allen Lesern auf diesem Weg ein gesegnetes Weihnachten Jaruh

P.S. Eine Gelegenheit Haidakhan besonders intensiv kennen zu lernen, bietet Ola vom 27.3. bis 10.4.2014 mit dem Retreat oder Seminar: Reise ins Zentrum des Universums. Mehr erfahrt ihr unter dem Link in Facebook.

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3 Kommentare zu Indien, eine Reise nach Haidakhan in Babaji`s Ashram von Jaruh

  1. Irka sagt:

    Lieber Jaruh, herzlichen Dank für deinen schönen Bericht. Die sanfte tiefe Ruhe und Berührung wird im Lesen sehr spürbar. Ein „vorzeitiges“ Weihnachtsgeschenk. Liebe Grüße, Irka

  2. Sirius sagt:

    Danke für diese von tiefer Liebe und Hingabe geprägte Beschreibung Deiner Erlebnisse, lieber Jaruh. Love & Light, Sirius

  3. Yonis sagt:

    nach so vielen Erlebnissen mit Euch und so vielen Wünschen, würde mich ganze gerne interessieren wie viel so eine Reise kostet.

    Liebe Grüße
    Yonis

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