Insha – Das Bewusstsein „Ich bin Liebe“

Als ich vor vielen Jahren, zu Beginn meines spirituellen Weges das Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield las, setzte ich mich intensiv mit seiner Frage „Welche Qualitäten hast du von deiner Mutter und deinem Vater in dir vereint?“ auseinander. Meine Mutter war für mich die reine Herzensliebe und Hingabe an die Menschen und bei meinem Vater fand ich unglaubliche Kraft und die Qualität durchzusetzen, was ihm wichtig war in seinem Leben. Die Vereinigung dieser beiden Qualitäten fand ich in mir – ich lebe sie. Meine größte Stärke ist meine Liebe und darüber fand ich meinen eigenen Schöpfungsauftrag. Bewusstsein durch Liebe zu verändern.

Jeder meiner persönlichen Schritte seit diesem Zeitpunkt war dies, die Liebe in mir zu einer starken unabhängigen Kraft zu „entwickeln“, um in mir selbst frei und glücklich zu sein und um anderen Menschen die Hand reichen zu können, dies in sich selber zu finden und leben zu können.

Mein Leben ist wunderbar. Ich darf so viel Neues bewirken. So finde ich immer neue Herausforderungen in meinem Sein und entdecke Möglichkeiten mich immer mehr zu leben. Dabei begleiten mich meine Ziele und Visionen und geben mir immer wieder neuen Anstoß zur Entwicklung. Ob das meine Vision ist, geistiges Heilen als anerkannten Zweig im Gesundheitswesen zu etablieren und meine Heiler in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ob es darum geht heilige Mandalas als Mosaike zu legen, um Plätze und Räume in Amritabha und an anderen heiligen Orten zu heilen und zu durchlieben. Oder ob es meine Vision ist, Menschen im Alltag einen Raum für Kontemplation und Rückzug zu bieten. In Neues tauche ich in tiefer Freude ein und lasse meine Kreativität und Schöpferkraft frei fließen.

Auf meinem Weg zu mir selbst begegnete ich Agni und der Tradition des Feuers. In ihm erkannte ich  meinen Lehrer,  der mich begleitet und mir nunmehr seit 14 Jahren hilft mich selber zu leben und anzuerkennen. Sein Motto ist: Es gibt nur einen Weg – Deinen.

Die Hingabe an meinen Lehrer und der tiefe Wunsch mich zu leben führte mich im Jahre 2002 nach Amritabha. Ich, die bis dahin eher eine absolute Einzelgängerin war, stellte mich der Herausforderung einer Wohngemeinschaft. Heute lächle ich oft über meine damaligen Gedanken. „Ich bin nie mehr allein“ hatte 2 Seiten. Etwas Erschreckendes und gleichzeitig ein tiefes freudiges Gefühl von Geborgenheit und Familie. Und  Familie bedeutet für mich tiefes Vertrauen und Zusammenhalt. Das ist Amritabha. Es ist die reine Freude gemeinsam dort zu arbeiten, etwas zu tragen, zusammen aufzubauen und doch auch die eigene Individualität zu leben

Auch lernte ich hier frei zu sein, Gemeinschaft zu leben und Führung anzunehmen. Ich  erfahre Liebe, Respekt und Anerkennung und erkenne mich immer mehr, als die die ich bin. All meine Qualitäten kann ich einbringen und darf immer wieder Menschen in ihrem Herzen berühren: In Amritabha lerne und lehre ich. Mein Leben ist gelebte Liebe und reine Freude.

Amritabha ist für mich ein Ort der Transformation, der Schönheit, der Stille, der Geselligkeit, der Freude, der Wahrhaftigkeit, des Heilens. Ein Ort der Liebe und Wertschätzung. Ich trage in mir den tiefen Wunsch, dass die Menschen, die hierher kommen, diese gelebte Liebe finden. Sie soll sie stärken, durchdringen und zu sich führen. Damit daraus ihr Bewusstsein ihres eigenen Daseins erwächst.

Das Bewusstsein „Ich bin Liebe“

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