Meine lebensverändernde Erfahrung: Der Weg ins Licht

Hallo Ihr lieben Leser,

ich traue mich und freue mich nun meinen erstes Seminar „Der Weg ins Licht“ selbst geben zu dürfen. Meine Gefühle sagen mir, schreib mal über deine Teilnahme am Weg ins Licht, dann ist vieles einfacher.

Um in diese Energie besser eintauchen zu können, sollte ich erwähnen, dass dieses Seminar mir sozusagen geschenkt wurde. Mein Ankommen im Chateau war während des Lichtzentrumsleiter-Seminars 2006 als Vertreter für einen Spezial-Entfeuchtungs-Putz. Statt der geplanten 2 Tage Zuschauen arbeitete ich die ganzen 4 Wochen und noch darüber hinaus einfach mit, ohne mir die Frage zu stellen, warum.

Die Worte, die damals Insha an mich richtete waren: “Martin, wir kennen dich schon so lange und möchten dir den Weg ins Licht schenken.“ Ich wusste damals nichts. Es war kurz vor dem Mittagessen und alle hatten Hunger, deswegen fragte ich auch nicht weiter. So ergab es sich, dass ich eigentlich am ersten Seminar-Tag immer noch nicht wusste, was auf mich zu kam. Das Einladungsschreiben von Tsha (damals im Amritabhabüro) besagte nur, dass das Seminar von 10 bis 18 Uhr geht. Ansonsten wurden nur Nebensächlichkeiten besprochen.

So kam es, dass ich hier im Chateau im obersten Stock mit anderen Teilnehmern saß und Fe San und Crey (Assistentin) das Seminar begannen. Mein Leben war bis zu diesem Zeitraum eigentlich…, nah sagen wir arbeitsreich aber aus meinen Augen betrachtet schön.

Schon die ersten Übungen schlugen bei mir ein wie eine Bombe und mein gelebtes Leben verlor damals immer mehr an Bedeutung. Mein Grinsen wurde immer breiter und meine Gefühle immer klarer. So vergingen die Seminartage, bis wir zu der Übung des Körperverlassens kamen, was für mich das erste Mal war. Ich baute mir ein gemütliches Nest. Mir war zwar nicht kalt aber trotzdem deckte ich mich zu und machte es mir so richtig kuschelig.

Die genauen Worte und den Ablauf weiß ich nicht mehr. Eines habe ich noch vergessen zu sagen: ich gehöre zu der Gruppe der Stern-Buddhas. Das war damals ein arroganter, hochnäsiger und sich nicht wirklich führen lassender Wesensverbund von insgesamt 237 Wesen. Nun, die Teilnehmer und ich wurden in die Übung geführt und sollten unsere Erfahrungen machen, unsere Erkenntnisse ziehen und schön wieder zurückkommen. Gesagt getan. Doch wie so oft folgte ich mehr meinen eigenen Vorstellungen (oder vielleicht sollte es einfach so sein). Jedenfalls machte ich keine Anstalten, wieder in den Körper zurück zu kommen. So langsam standen alle auf und räumten Ihre Decken und Kissen wieder weg und ich schaute mir das von oben einfach einmal an. Am Anfang war das auch wirklich lustig, so ganz losgelöst zu sein und einfach das alte Gewand abzulegen. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass mein Körper kalt und bewegungslos war und dass etwas ganz und gar nicht mehr stimmte.

Die lieben Seminarteilnehmmer saßen inzwischen alle wieder auf ihren Stühlen und mir war trotz Zudecken eiskalt. Mir war, als wenn etwas nicht mehr zurückkommen wollte, etwas Erfahrenes mich nicht mehr in meinen Körper zurück lassen will. Die Seminarleiter merkten inzwischen auch, dass ich noch auf dem Boden lag und riefen nach mir, doch so sehr ich auch in diesem Zustand gerne aufgestanden wäre, lag ich da und mir war kalt, sehr kalt. Auf einmal kam die liebe Fe San und holte mich mit einer Lehrertechnik zurück in diesen eiskalten Körper, zurück in meinen inzwischen ach so geliebten KÖRPER. Für die Aufregungen und alle Unannehmlichkeiten konnte ich mich erst am nächsten Tag bei allen entschuldigen, für mich war es die Erkenntnis/ Lebenserfahrung die mein Leben veränderte. Mir wird erst heute beim Schreiben dieser Zeilen klar, dass ich ab diesem Zeitpunkt mir meiner selbst bewusst war.

Danke Agni, danke Fe San,

in Liebe Jaruh

Termine Weg ins Licht im Chateau Amritabha
Jaruh Schrempp: 30.03. –  4.04.2013
Sina Nanasi: 13.04. – 18.04.2013
Miriam Reiter: 10.06. – 15.06.2013

Hier findet ihr weitere Termine an anderen Orten und von anderen Lehrern.

 

 

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