Kraftplätze: Auftanken und sich erfahren

Amritabha selbst ist ein Kraftplatz. Kraftplätze sind, ähnlich wie Akupunkturpunkte des menschlichen Körpers, besondere Orte, an denen sich starke Kräfte bündeln.
Werden sie belebt und genährt, können sie je nach Größe sehr weite Landstriche, ja sogar die ganze Erde mit Energie und Bewusstsein versorgen.
Wir bezeichnen sie auch als Landschafts- oder Schöpfungstempel, weil sich hier kosmisches und irdisches Bewusstsein miteinander verbinden.

Amritabha ist ein alter Feuerplatz, ein „alter Schöpfungstempel“, der hier durch Agni und die Schüler seines Feuers durch viel Heilungsarbeit wieder aktiviert wurde. Wir finden hier Anschluss an unsere Himmel (=höhere geistige Dimensionen unseres Wesens) und bleiben gleichzeitig mit der Erde und mit unserem Leben verbunden, denn alles, was wir über uns selbst erfahren, möchte gelebt und ausgedrückt werden.

Im Garten von Amritabha finden wir eine Vielzahl von kleinen Kraftplätzen, die einzelne Aspekte dieses Schöpfungstempels ausdrücken. Sie bündeln diese Energien auf einzigartige Weise und bringen sie zur Wirkung. Es gibt Feuerplätze, Kommunikationsplätze, Heilungsplätze und Plätze für die Wesen der Natur. Die Plätze laden dazu ein, bewusst über das Herz mit den Wesen oder Aspekten in Kontakt zu treten, sie in sich selbst aufzunehmen und wirken zu lassen. Alle Plätze sollten bewusst und mit Respekt gegenüber den Wesen/Aspekten, denen sie gewidmet sind, betreten werden.

An vielen Plätzen finden regelmäßig öffentlichen Zeremonien statt, die du in unserem Terminkalender einsehen kannst. Zu bestimmten Terminen, z.B. im Sommer vor einem Darshan, finden auch Führungen über die Kraftplätze statt. Diese geben wir in unserem Newsletter und Terminkalender bekannt. Die Lage der Plätze kannst du durch diese Karte bestimmen, die du auch ausdrucken kannst, außerdem liegt sie im Foyer des Châteaus aus.

Beschreibung zu allen Kraftplätzen:

 

Chakren-Plätze

Die 7 Chakrenplätze sind aufsteigend vom Wurzelchakra bis zum Lotuschakra angeordnet. Vor dem Schild, was der Farbe des Chakras entspricht, konzentriert sich die Energie. Betreten wir die Plätze, kommen wir mit der Chakrenenergie in Kontakt und können diese positiv unterstützen und in Fluss bringen. Dieses hat Auswirkungen auf den Körper sowie auf die entsprechenden geistig/seelischen Qualitäten. Einen tieferen Einblick in die Chakren und Chakrenmeditationen findest du hier

Folgende Farben/Qualitäten sind den Chakren zugeordnet:

Lotus- / Scheitelchakra (Scheitel)
Farbe: Violett und weiß
Transformation, Anbindung, Kontakt zum Himmel

Stirnchakra (Stirnbereich)
Farbe: Indigoblau,
Wahrnehmungsebene

Halschakra (Kiefer-, Hals- und Schulterbereich)
Farbe: Hellblau,
Den eigenen Raum einnehmen, Kommunikation, Manifestation, Handlungsebene

Herzchakra (Herz- und Lungenbereich)
Farbe: Grün und rosa
Bedingungslose Liebe, Mitgefühl

Solarplexuschakra (Oberbauchbereich)
Farbe: Sonnengelb,
Innerer Friede, den eigenen Platz einnehmen, im Lebensfluss sein

Nabelchakra (Nabelbereich)
Farbe: Orange,
Mut, Kraft, Lebensfreude

Wurzelchakra (Beckenbreich)
Farbe: Rot,
Kraft, Urvertrauen, Wachstumsenergie, Kontakt zur Erde

Christusplatz

In Amritabha ist das erwachte Christuslicht präsent. An diesem Platz fällt es besonders leicht, sich ganz der Christusliebe hinzugeben und sich an die Einheit mit dem Vater zu erinnern. Der Lotos steht für die Reinheit des Christuslichts und die Rosen, die den Platz überspannen, für die bedingungslose Liebe.

Der Platz unterstützt die Auflösung von Schmerzen und weitet das Bewusstsein der Liebe. Hier ist es auch besonders leicht, in Kontakt mit Jesus und seinen Begleitern zu kommen. An diesem Platz finden immer wieder Gruppenarbeiten, Rituale sowie Einzelarbeiten statt.

Dhuniplatz

An diesem Platz wird einmal monatlich (1. Sonntag um 8 Uhr) das Dhuni-Feuer entzündet. Es ist ein Feuer, das Himmel und Erde miteinander verbindet und das uns hilft, unseren eigenen Willen mit dem göttlichen Willen (Om Namah Shivaya) in Einklang zu bringen. Wir können uns dem Feuer übergeben, Altes verbrennen, um uns wieder neu zu empfangen.

Zu den Zeremonien waschen wir vorher unsere Hände und spülen unseren Mund aus. Dafür stehen die Toilettenräume im Haus bereit. Vorher sollte möglichst nicht gesprochen werden. Auch nachher ist es sinnvoll, sich Zeit und Stille zu nehmen, den Feuersegen bewusst zu integrieren.

Der Dhuniplatz darf nur zu den Zeremonien betreten werden, in den Monaten Mai bis September ohne Schuhe.

Einhornplatz im Wald

Die Einhörner sind reine Lichtwesen, die den Menschen helfen, Aspekte der Reinheit, der Freude und des Friedens zu integrieren. Sie stehen den Feen und Elfen sehr nahe und können unser Leben durch die kindliche Freude und Liebe, die sie ausstrahlen, sehr bereichern.

Nimm den Wald einmal mit den Augen eines Einhorns wahr
und du wirst viel Neues und Wunderschönes entdecken.
An diesem Platz finden auch Rituale für den Frieden statt.

Elfenplatz im Wald

Elfen, Feen und Devas schenken uns Freude, Schönheit und Leichtigkeit. Über sie können wir zu einem tieferen Verständnis der Natur kommen, die so viel Gutes für uns bereithält. Elfen zeigen sich nicht immer.

Sie lieben kleine Geschenke wie Steine oder Blumen und natürlich ein offenes, liebendes Herz. Sie mögen keine lauten Geräusche oder Gedanken, sehr wohl aber eine schöne Melodie, mit Liebe gesungen.

Ganesha

An Ganesha müssen wir als erstes vorbei, wenn wir uns auf den Weg machen, unsere Himmel zu erfahren.

Ganesha ist in der hinduistischen Lehre der Sohn Shivas und Parvatis. Er räumt Hindernisse aus dem Weg und steht auch für Erfolg und Klarheit. Er zerschmettert das Ego, das uns daran hindert, uns selbst in unserem Licht und in unserer Liebe anzunehmen und zu leben.

Die Ganesha-Kraft wird ganz besonders in den Ganesha-Pujas eingeladen, die hier einmal im Monat stattfinden (außer im Winter).

Heilungstempel der Göttlichen Mutter

Die Göttliche Mutter durchdringt die äußere Form und geleitet uns in unser Inneres. Sie umhüllt uns, nährt uns, schenkt uns die Liebe der Mutter und das Urvertrauen in uns selbst und in die Welt zurück. Hier können wir ganz loslassen, unsere Hüllen ablegen und zurückkehren in den Schoß der Mutter. Wir geben dem Göttlichen Kind, das wir sind, wieder Raum und können zugleich in unsere eigene Form des „Mutterseins“ erwachen.

Wenn der Heilungstempel betreten wird, lasst nicht nur eure Schuhe draußen. Legt auch bewusst euren Alltag, eure Rollen und Konzepte ab, die ihr übernommen habt. Übergebt euch in diesem Raum ganz der Göttlichen Mutter und öffnet euch für das Wunder eurer Heilung.

Das Wasser in der Schale kann als „Heilwasser“ überall am Körper verwendet werden (bitte nicht spritzen). Es wird in regelmäßigen Zeremonien immer wieder erneuert und aufgeladen.

 

Öffnungszeiten des Tempels: täglich, ganztägig. Bitte Schuhe draußen lassen und in der Barfußzeit nur mit sauberen Füßen betreten. Die Kerzen am Altar dürfen von allen entzündet werden, die in die Herzensmeditation eingeweiht worden sind und gelernt haben, ein Lichttor zu öffnen. Die Klangschale wird nur von den dafür bestimmten Personen gespielt.

Panplatz / Platz der Erdwesen

Unsere Erde ist belebt. Viele Wesen der Erde wie Zwerge oder Kobolde tummeln sich dort. Sie können für uns Menschen sehr hilfreich sein, wenn wir sie in unsere Arbeit mit einbeziehen und ihnen hier und da liebevolle Aufmerksamkeit und Dank schenken. Alles geht schneller, einfacher und ist in einem guten Fluss. Die Wesen der Erde sind freudig, liebevoll und manchmal auch vorlaut oder frech. Eine liebevolle Sprache verstehen sie jedoch immer.

Pan ist der Führer der Erdwesen. Sind wir ganz still und in unserer Liebe, zeigt er sich manchmal. Im Kontakt mit dem blauen Stein in der Mitte können wir leicht in das Zwergenreich eintreten.

Wir bitten alle Gäste, vom Eingang aus Kontakt aufzunehmen und den Platz selbst den Zwergen und Pflanzen zu überlassen. Danke!

Platz der Glückseligkeit
& Heilungsplatz der schamanischen Ebenen

Schamanismus bedeutet Einssein mit Schöpfer und Schöpfung. In der Vergangenheit haben sich viele Menschen im Irdischen verloren, weil sie darin den Schöpfer nicht mehr erkannt haben. Andere haben den Kontakt zur Erde verloren, weil die Erde einem Zyklus entgegensteuerte, der nicht mehr im Bewusstsein der Einheit des Lichts stand.

Dieser Platz führt wieder zusammen, was zusammen gehört und schafft das Bewusstsein der göttlichen Vollkommenheit in der Schöpfung, er schafft Glückseligkeit.

Im Sommer finden die Glückseligkeitszeremonien ca. ein Mal im Monat und auch innerhalb von Seminaren statt.

Platz des Lichts

Im Kreuzfeuer der Avatare ist hier das Licht der Einheit erfahrbar.
Das OM steht für Sathya Sai Baba,
der Fisch für Jesus und das Christuslicht,
der Dreizack für Shiva
und das Feuerzeichen für Agni.
Die Mitte des Platzes, also das Zentrum des Kreuzes, drückt die Einheit dieser Wesen aus.

Wir können uns selbst in der Einheit mit dem göttlichen Licht erfahren.

Platz des Mitgefühls/Platz des Buddhas

Die Buddha-Ebene ist eine Ebene der Ruhe und des vollkommenen Einklangs mit allem was ist. Aus der Ruhe und unserem inneren Frieden kommen die besten Impulse für uns selbst und unsere Umwelt. In diesem Einklang können wir auch andere Menschen und Wesen so sehen, wie sie sind. Aus Unverständnis oder Ärger kann Mitgefühl und Liebe erwachsen.

Anleitung für den Platz: Begrüße den Buddha und lege deine Stirn auf seine. Lasse das Wissen, die Ruhe und den Einklang des Buddhas einfach in dich einfließen.

Platz der Stille

Die Stille und das innere „Leerwerden“ sind auf dem Weg zu sich selbst wesentlich. Die Stimme Gottes ist leise und wir hören sie nur, wenn wir den Gedankenstrom beruhigen und in uns selbst hineinhorchen. Wir müssen lernen zuzuhören, denn Gott spricht durch unser Herz.

Stille heißt nicht unbedingt schweigen. Es heißt, unsere Gedanken, Emotionen und Erwartungen zurücknehmen und der Liebe in uns selbst Raum geben.

Schöpfungsplatz und Platz des Landschaftsengels von Amritabha

Dieser Platz ist ganz besonders dem Landschafts-Engel von Amritabha gewidmet. Über ihn strömen kosmische Energien in den Tempel ein und verbinden sich mit der Erde. Nimm Kontakt auf zu den Naturwelten, den Engelwelten oder anderen Wesen dieses Schöpfungstempels. Gib neuen Schöpfungsimpulsen in dir Raum. 

 

 

Shakti-Feuerplatz

_DSF8529An diesem Platz konzentrieren sich die weiblichen Schöpfungsaspekte, die sich ganz besonders durch die 10 weißen Göttinnen ausdrücken. Das Shakti-Feuer wird regelmäßig an Vollmondtagen zu Sonnenuntergang entzündet.

Die Teilnehmer versammeln sich vor dem Eingang und stimmen in das Mantra „Om Shakti Jay Jay, Om Svaha Jay Jay“ ein. Sie erhalten eine Zeichnung auf die Stirn, bevor sie den Platz betreten. Während der Zeremonie kann jeder mit einem hingebungsvollen: „Svaha“ etwas Reis in das Feuer werfen. Blumen, die geopfert werden sollen, können an das Feuer gelegt werden. Die Feuerpriesterinnen entscheiden, ob und wann die Blumen dem Feuer übergeben werden. Sie entscheiden auch, wie lange das Feuer genährt wird.

Wasserplatz

Dieser Platz ist dem Wasser und den Wesen des Wassers gewidmet. Wasser lehrt uns immer in Fluss zu sein, es gibt sich allem hin, nimmt alles auf und glättet dabei selbst den härtesten Stein. Es ist tief wie das Meer, freudig sprudelnd wie die Quelle, Kraftvoll wie die Flut. Es spendet Leben, reinigt und ist gleichzeitig ein wichtiger Informationsträger.

Wir können in Kontakt mit dem Wasser wichtige Prinzipien des Lebens verstehen und für uns selbst in Fluss bringen. Die Wesen des Wassers helfen uns dabei. Sie freuen sich über Liebe und Freude, die wir ihnen entgegenbringen. Sie laden uns ein, mit ihnen zu tanzen und das Leben zu feiern.

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