Raum für mehr Tiefe und Präsenz

10700095_10201928733539857_7760611329667898425_oIn diesem Blog möchte ich mit einigen Gedanken zur aktuellen Zeitqualität beginnen, so wie ich es fühle. Es gibt meistens ein wesentliches Leitmotiv, dass uns Menschen für eine Zeit begleitet, um einen neuen Schritt zu machen, sich weiter zu entwickeln oder auf einer neuen Ebene anzukommen. Manchmal heißt es „Gas geben“, manchmal „sich durchbeißen“ und manchmal „Loslassen“. Ich sehe in dieser Zeit : „Raum für mehr Tiefe und Präsenz“.

So oft hat man schon das Arathi gemacht, dass es leicht von der Hand geht, so oft das Suprabhatam gesungen, so oft den Weg ins Licht gegeben, so oft das Shakti-Feuer entzündet oder die Herzensmeditation geleitet. Alles, was wir in der Feuer-Tradition tun, machen wir mit Hingabe, das haben wir schon im „Weg und Licht“ gelernt und im Berater und Lehrer oder anderen Schulungen vertieft. Doch wie ist es mit der Energie-Präsenz, die der neuen Zeit gerecht wird?

134Energiepräsenz heißt „ganz da sein“, „ganz gegenwärtig sein“, „ganz in der eigenen Kraft stehen“. Es gab Zeiten, da war Zurückhaltung gut, weil man viele Menschen sonst überfahren hätte, ihnen die Chance versagt hätte, sich langsam anzunähern. Heute ist es anders. Die Zurückhaltung lässt uns selbst unsichtbar werden. Es gibt schon so viel neue und auch gute Bewegungen, so viel neue Inspiration und Möglichkeiten (auch spirituell), dass viele gar nicht mehr wissen, wo sie hinschauen sollen. Liebe und Herz-Energie sind zu einem Mode-Wort geworden, das überall genutzt und manchmal glaube ich auch missbraucht wird.

Wir sind es gewohnt aus dem Feuer zu arbeiten oder aus dem Feuer der Liebe. Das Feuer ist die stärkste Kraft im Universum, ist es doch der heilige Geist, der große allgegenwärtige Geist selbst. Dieser Zugang zum Feuer ist es, was uns ausmacht. Es ist Hingabe an das Göttliche. Doch nun ist es auch, die Gegenwart des Göttlichen im eigenen Herzen. Eine sehr selbst-bewusste und zugleich dienende Haltung, die authentisch aus dem eigenen feurigen und liebenden Wesen kommt.

Agnizeichen-Himmel1Ein Wort, eine Handlung, ein Blick aus dieser Energie der Gegenwart kann Berge versetzen. Ein Feuer wird zu einem tanzenden Freuden-Feuer, dem sich niemand mehr entziehen kann. Ein Arathi zu purer Transformation und Erneuerung.

Wir wurden darin geschult, dem natürlichen Energiefluss in Hingabe zu folgen. Nun ist die Reife da, alles was wir tun, neu zu füllen mit einer schöpferischen Kraft, die sich von selbst manifestiert, weil sie einfach IST.

Das ist gelebtes Feuer und gelebte Liebe.

Mit Liebe Fe San

Was ist los in Amritabha?

Alle wichtigen Termine in der nächsten Zeit findet ihr hier in unserem Veranstaltungskalender. Am 1. und 2. Adventswochenende ist Agni da und wird uns, begleitet von Jaruh, durch den 10. und 11. Schöpfungsaspekt und am 26.12.2014 durch den 12. Schöpfungsaspekt des Christuslichts tiefer mit dem eigenen Schöpfungsbewusstsein verankern.

29.11.2014, 15 Uhr: „Befreite Sexualität„, anschl. Darshan
06.12.2014, 15 Uhr: „Dienen“, anschl. Darshan
26.12.2014, 10 Uhr:  Seminar „Himmel auf Erden“
26.12.2014, 15 Uhr: „Liebes-Licht

Die Wiederholung von Der Krieger aus Leben im Feuer beginnt am 2.12.2014 und die Wiederholung vonDer Heiler am 27.12.2014.

Bitte meldet euch für die Seminare auf info@amritabha.de an.

Am 27.12.2014 beginnt auch der „Weg ins Licht für Kinder“ mit Ola Kopplinger.

Gerne möchten wir alle Weg ins Lichtabsolventen noch darauf hinweisen, dass Sumara Creuzberg am 2. Dezember 2014 mit einer neuen ACC-Aubildung startet.

Wegen aller Zeremonien, dem Maria-Feuer von Aria und weiterer Seminare wie der Salzheilerausbildung von Can San (13.-18.12.2014) oder Seminar und Einweihung Fire & Love mit Selina (6./7.12.2014) informiert euch sehr gerne in unserem Veranstaltungskalender.

Vorschau:

Die diesjährige Namensparty findet am 2.1.2015 um 19 Uhr statt. Am Tag darauf, Samstag, 3.1.2015 um 15 Uhr findet das Neujahrsseminar statt. Anschließend daran gibt es Darshan und der Segen der Göttlichen Mutter mit MaRa.

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5 Kommentare zu Raum für mehr Tiefe und Präsenz

  1. Nohila sagt:

    Danke für deine schönen treffenden Worte voll Tiefe, Fe San.

  2. Raho sagt:

    Hallo liebe FeSan,
    Dein Newsletter hat mich erreicht und inspiriert. Ja: Ich lese und stimme zu und spüre auch, dass die Zeit gekommen ist, wie du schreibst, „die Gegenwart des Göttlichen im eigenen Herzen, eine sehr selbst-bewusste und zugleich dienende Haltung“ zu sein.
    Mehr noch. In mir wartete beim Lesen ein Zuhörender Teil auf eine Art Aufforderung. Eine Anregung zu etwas Konkretem. Vielleicht ist das mein eigenes Sein. Deshalb schreibe ich es, was mich bewegt:

    Ich erlebe die Menge unendlich vieler Impulse draußen in der Welt, wo viele Menschen auf viele Effekte treffen, als „verwässernd“ in der Masse vielfältiger Angebote. Da so viele inspirierte und inspirierende Menschen heute etwas in die Welt tragen, ist im Ozean der Informationen und Möglichkeiten, mit dem alle Menschen geflutet werden, nur sehr wenigen die Chance bewusst, dass wir vollkommene Tage so erleben können, wie Jaruh es im letzten Newsletter zu seinem Erlebnis (Dhuni) am 2. November schreibt.

    Aber diese von dir so schön „zutiefst selbst-bewusste und zugleich dienende Haltung, die durch die Gegenwart des Göttlichen im eigenen Herzen entsteht“ beschriebene Lebenseinstellung, die sollte und darf noch viel weiter in die Welt hinaus getragen werden. So denke ich seit Jahren. So berührt es mich, so bewegt es mich. Und so fragt es sich in mir: Wann und wie erhebt sich diese Schönheit des Seins, um eine größere Zahl von Menschen zu erreichen?

    Es ist meine eigene Kraft, die sich hier in mir bemerkbar macht. Ausgelöst durch deinen Newsletter. Die Kraft ist da. Die Möglichkeiten sind da. Die einzige Frage, die in mir bleibt: Wann kommt die Zeit? Wann ist es so weit, dass diese „Gegenwart des Göttlichen im eigenen Herzen“ eine Form fordert, die sich wieder wie ein Leuchtfeuer erhebt?

    Alles Liebe <3 aus innerem Frieden und mit Freude,
    Raho

    • Fe San sagt:

      Liebe Raho, danke für deine Worte, ich kann das so gut nachvollziehen. Ich spüre, wenn ich diesen Raum der Gegenwart einnehme, erübrigt sich die Frage nach dem Wann. Es erübrigt sich sogar die Frage nach Erfolg oder Nichterfolg. Es ist einfach da, weil es ist. Ich konzentriere mich darauf, diesen Raum ganz auf mein Leben und Wirken zu übertragen. Diese spirituelle Schöpfungskraft mit dem Leben auf der Erde zu verbinden, ist glaube ich die größte Herausforderung dieser Zeit. Zu lange waren diese Ebenen getrennt. Für mich ist es wie ein „Siegel der Göttlichen Gegenwart“, das wir berühren können doch niemals besitzen oder Anspruch darauf können. Es senkt sich dann in das eigene Herz, wenn wir wirklich EINS sind. Nicht nur mit dem Licht, sondern auch mit allem anderen. Mit Liebe Fe San

  3. Crey S. Deutschmann sagt:

    Ja, genau, danke, das ist es doch; ihr habt es so schön treffend beschrieben!

  4. Irka sagt:

    Ja, genau, das spüre ich auch so – immer noch und immer wieder.
    LOVE

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