Neu in Amritabha: Gauri stellt sich vor

Wie alles begann und wer ich bin……

Mein spiritueller Name ist GAURI, was bedeutet:“Die lehrt mit Liebe zu führen.“

Seit rund einem Monat bin ich nun Hausbewohnerin auf Amritabha und möchte euch kurz erzählen, wie es dazu kam und was ich hier tue. Vor rund neun Jahren habe ich meinen „Weg ins Licht“ in Bonn gemacht bei Kartara, Sersha und Marou. Und in dieser Zeit habe ich auch meinen Namen von Fe San halten auf Amritabha. Das es dazu führen würde, was jetzt ist, habe ich damals noch nicht geahnt…..

Vor rund 27 Jahren wurde ich eingeweiht in die TCM Meditation, damit fing mein spritueller Weg an. Seitdem habe ich viele Wege ausprobiert und an etlichen Retreats und Seminaren teilgenommen. Von Schamanismus, Jin Shin Jyutsu, Reiki, Shiatsu, Trancetanz, Biodanza, Yoga, Thai Chi, Rückführung, um einige zu nennen.
Mein Steckenpferd ist das Heilströmen (japanisches Heilströmen) in Kombination mit anderen Methoden. Ich habe da keine Trennung, sondern verbinde alles mit allem. Meine Wahrnehmung war schon immer anders – ich bin ein Indigo. Als Kind hatte ich übersinnliche Wahrnehmungen, obwohl ich in einem ganz bürgerlichen Elternhaus aufwuchs, in dem der Bezug zum Göttlichen nie eine Rolle spielte. Daher habe ich vieles erst später verstanden und weiterentwickelt.

Ich habe zwei erwachsene Töchter Mara-Melina: „Die aus dem Meer kommende Honigsüße“ und Mona Kyra: „Die Schöne, die Herrscherin“. Die Große hat etwas von Ganesha – die gleiche Augenform. Die Kleine hat etwas von Babaji – das Feuer im Blick.
Rückblickend kann ich sagen Ganesha war schon immer an meiner Seite, ich brauchte nur viele Jahre um ihn zu erkennen. Ich hatte immer Elefanten um mich und in meiner Nähe. Verstanden habe ich es erst im Hindutempel Hamm. Dort habe ich endlich Kontakt zu Ganesha bekommen und zu Shiva. Aber das ist eine lange Geschichte……

Beruf & Interessen

Das Heilströmen praktiziere ich seit 25 Jahren, es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen, ich unterrichte diese Methode auch in Seminaren und biete Einzelsitzungen an.

Beruflich komme ich aus dem Bereich Marketing Management und habe viele Jahre im internationalen Marketing gearbeitet, in der Industrie und in Agenturen. Meine kreative Seite habe ich in der Kunst ausgelebt und zum Ausgleich meine spirituelle Seite als privates Interessengebiet. Zuletzt gründete ich ein Netzwerk für Gesundheit & Leben in Westfalen und initiierte eine Messe für Ganzheitsmedizin in Westfalen. Dazu gehört auch ein Magazin, dessen Herausgeberin ich bin.
Ich lebe gerne in Einklang mit der Natur, möglichst ökologisch. Hatte früher mal eine Froot-Coop und eigenen Gemüsegarten, das sind die Gene der Großeltern, die Bauern waren und bezeichnenderweise den Namen „Krautkrämer“ hatten.

Worum es mir geht

Es geht mir darum, die Welten miteinander zu verbinden, Trennung ist nur eine von Menschen gemachte Illusion. Es sind Konzepte. Für mich gehört alles miteiander verbunden im Sinne des Patienten und des Menschen. Und letzten Endes im Sinne aller Lebewesen auf dieser Erde. Spiritualität verbunden mit Materie und Alltag – weibliche Seite und männliche Seite verbunden.
Ich liebe die Vielfalt. Deshalb habe ich meine Erfahrungen in einem Buch verfasst mit dem Titel: Ganzheit – Medizin der Zukunft. (Kamphausen Verlag)

22643240_1490443060991218_456039097_oZitat aus dem Buch:
„Dem Leben selbst gewidmet.
Die Würde des Lebens in allen Formen ist heilig.“

Das ist meine Überzeugung. Ich denke Symptome entstehen durch Ungleichgewichte und fehlende Achtsamkeit oder Selbstliebe. Sie entstehen auch durch die Verzweckung des Lebens. Der Mensch wird oft einem Zweck geopfert. Sobald das geschieht, entsteht Krankheit. Gehen wir in die Selbstliebe, dann geschieht Heilung. Es kommt etwas wieder ins Lot, in die natürliche Ordnung, die immer war.

Das erlebe ich seither in der Meditation. Im Atem. Mit dieser Intention begleite ich Menschen allen Alters, Gebährende und Sterbende. Ich denke es ist meine Berufung Übergänge, Lebenstransite zu begleiten. Deshalb gibt es auch ein amüsantes Phänomen in meinem Leben….egal wohin ich gehe oder reise…. ., sobald ich an einem Ort bin, kommen Leute auf mich zu und fragen mich nach dem Weg. Sogar neulich auf dem Berg Taenchel, mitten im Wald.

Ich habe mir irgendwann selbst die Frage gestellt:“Wo willst Du leben? Mit wem willst Du leben? Was willst Du tun? Diese drei Fragen führten zum JETZT.

Auf Amritabha fühle ich mich verbunden, mit Menschen, die ähnlich denken.
Zuhause in einer Gemeinschaft, für die Spiritualität gelebter, praktizierter Alltag ist.
Ein Kraftort an dem die Seele zum Ausdruck kommt und sein darf. Ich liebe diesen Ort, den Blick in Weite, den Himmel, die Landschaft……die Menschen, die Gemeinschaft auf Amritabha.

Meine astrologischen Koordinaten

Fisch mit Widder Aszendent, 4 Planeten im 12ten Haus….Jungfrau im Mond – prost Malzeit. Feuer und Wasser. (Übersetzt: Spiritueller Pioniergeist mit Liebe zur Ordnung, Natur, Musik und Kreativität – passt).
Chinesische Astrologie: Drache (Du erwartest, das ein Drache sich Deinem Ego unterordnet – vergiss es – lol – selbst wenn ich es will, es funktioniert nicht)

Was tue ich hier?

Im Rahmen meiner Selbständigkeit, die es mir ermöglicht von überall zu arbeiten, schreibe Texte zu Gesundheitsthemen und Naturheilverfahren für Magazine. Ich biete Einzelsitzungen an, in denen ich das Heilströmen kombiniere. Ihr könnt also jederzeit einen Termin bei mir buchen hier auf Amritabha. Das Heilströmen und Auraclearing hilft euch bei jeder Form der Aufstiegssymptomatik und Dysbalance.

Meinen Weg in der Feuertradition werde ich ab Dezember fortführen und freue mich auf den ACC bei Mara. Das Feuer war mir schon immer ein essentieller Begleiter in meines Lebens, jetzt verstehe ich warum. 

Ab 2018 werde ich verschiedene Seminare auf Amritabha anbieten, z.b. Kraftortwanderung mit Heilströmen, Transformationseminare und dass, was die nächsten Wochen und Monate noch initiieren werden. Ich bin bereit mit dem Fluss der neuen Zeit zu gehen. Die ersten Termine sind gerade geboren und stehen bald alle online. Gebt mir noch ein paar Tage, dann kommt mehr Information.

Dann bringe ich für das Team gerne mein Marketingwissen hier ein – eine neue Website für Amritabha wird bald das Ergebnis sein. Für Kunden bundesweit designe ich auch die schönsten, benutzerfreundlichen Websites der Welt oder Visitenkarten, Werbematerial. Da kommt mein kreativ-organisatorisches Talent zum Ausdruck. Wenn ihr Unterstützung in diesem Bereich braucht, könnt ihr mich gerne jederzeit ansprechen.
(Bis Ende November gibt es dazu kostenfreie Beratungstermine für alle Interessenten)

Was ich sonst noch gerne tue…..tanzen, singen……für die Amritabha Crew kochen…..durch Wälder und Weinberge streifen…..und lachen….,das geht auf Amritabha mit allen, die hier leben und wirken, besonders gut.

Wenn ihr Fragen habt oder mehr wissen möchtet, schickt mir einfach eine Mail über
www.gauri-clearing.com
Tel: 0176 – 701 732 21

Herzliche Grüße !

Eure Gauri

 

How it all began and who I am……

My spiritual name is GAURI, what means: She who teaches to lead with love.“

Since about one month now I am living at Amritabha and I would like to tell shortely,
how it turnes out this way and what I do here.
Nine years ago I participated at the „Way to Light“ in Bonn, Germany, with Kartara, Sersha and Maru. And in this time I also received my spiritual name from Fe San at Amritabha.
That everything would turn out this way, I did not realise in the past……

About 27 years ago I have been introduced in the TCM meditation, where my spiritual way started with. Since then I studied a lot of different ways and techniques and participated at countless retreats and seminars. Shamanism, Jin Shin Jyutsu, Reiki, Shiatsu, Trancedance, Biodanza, Yoga, Tai Chi, past life methodes – just to name some of them.

My main technique is the japanese flow heeling in combination with other methods. I have no separation and connect and combine every technique. My awareness was quite different all the time – I am an Indigo. When I was a child, I had transcendental perceptions, even though I grew up in a very normal familiy, were the relation to god and spirit was not present at all. Therefor it took time for me before I realised, understood and started going further.

I have two grown up girls, Mara-Melina: „She who comes out of the ocean, the honeysweet“ and Mona Kyra:“The beauty, the ruler.“ The older one has something from Ganesha – the same eyes. And e little one has something from Babaji – the fire in the eyes spakle. Looking back I can say Ganesha has always been on my side – it only took many years before I realised that. I always had elephants around me and near by. I truely realised it at the Hindu temple in Hamm, Germany. There I bonded to Ganesha and Shiva. But that is a long story……

Profession & Interests

The flow healing is my practice since 25 years now, it is a part of my life and I do teach this method in seminars and offer individual treatments.
Many years I was international Marketing Manager, in the industry and for agencys. The creative side I expressed through arts and my spiritual side was long time a private interest.
At least I founded a network for holistic healing in Germany and an exhibition for holistic integral medicin. Connected to these projects I still publish a magazine. I like living in harmony with nature, mostly ecological. Had a froot cooperation and my own vegetable garden. These influences are from my grandparents, they were farmers and had a funny families name, the „herb grocers“.

What is important for me

The connection of different worlds is important for me. Separation is a man made illusion, a concept. From my view everything is connected and should be. For patients and humans and at least for all living on this planet.
Spirituality connected to mater and every day living – female and male side. I love variety.
Therefore I wrote down my experiences in a book with the title.
Wholeness – medicine of the future (published by Kamphausen, Germany)

22643240_1490443060991218_456039097_oQuote from this book: „Dedicated to life itself. The dignity of life in all forms is holy.“
(The difference of beeing aware of this fact shows the extent of the illness)

This is my believe. I am convinced that symptoms develop from a dysbalance and a lack of awareness or love of the self. They are the result of the functionalisation of life. If this happens symptoms and illness start to develop. If we go into our hearts and love of ourselfs, healing happens. Something gets back into balance – into a natural order, that always has been there.

That is what I experience since then during meditation and breathing.
With this intention I guide people of all ages, woman who give birth or people who are dying.
I think it is my destiny to guide in transatory processes and changes of all kind.
There is a funny phaenomena in my life – no matter were I go to, or I travel to. A soon as I am somewere, the people come and ask me, were the way is to something.
Even on the hill Taennchel the other day, a power place in the middle of the forest.

One day I asked myself:“Where do you want to live? With whom do you want to live? What do you want to do? These tree questions were leading to the NOW.

At Amritabha I feel connected with people, having the same mind. At home i a community, where spirituality is practiced, everday life. A power place, where the soul expresses itself and is allowed to be. I love this place, the view of the horizont, the sky, the landscape……and the people, the community of Amritabha.

My astrological Signs

Pisces with Aries ascendent, 4 planets in the 12th house….virgo in the moon – oh my goodness !
Fire and water (Translation: Spiritual pioneer that likes order, nature, music and creativity – thats matching) Chinese Astrologie: Dragon (You want a dragon underneath your ego – forget it – it does not work. Even if I would want it)

What I do here?

In the context of my freelance working, that gives me the oportunity to work from everywere, I write articles about health and holistic healing for magazines.
I offer individual healing treatments. So you can have appointments here at Amritabha with me.
The flow healing and aura clearing helps with any kind of ascending symptoms and dysbalances.

My way in the fire tradition will be continued at december this year and I do look forward to the ACC training with Mara. Fire always has been an essential guidance in my life, now I understand why.

From 2018 I will offer different seminars at Amritabha, hiking tours to power places with healing techniques. Seminars of transformation and what will be initiated during the next weeks and months. I am ready to go with the flow of the new time. The first terms are freshly born and will be online soon. Give me some more days – than more information will come to you about them.

For the team at Amritabha I like to practice my marketing know how – a new website for Amritabha will be the result soon.
For customers of all regions I design the wonderfullest and user friendliest websites in the world,
or business cards and advertising materials. The creative- structured talent gets an expression this way. So if you wish support in this matter, you can always talk to me about it.
(Till november I offer free marketing coaching for all those who would like to know more)

And what I like also……dancing…singing….cooking for the Amritabha crew….hiking through the woods and wine hills….and laughing….that is very easy here at Amritabha with all people.

If you have any questions or would like to know more, feel free to contact me at:
www.gauri-clearing.com
Tel: 0049 176 – 701 732 21

Cheery regards

Yours Gauri

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Zu Gast im Château Anmritabha: Samor

Samor reflektiert seinen mehr-monatigen Aufenthalt in Amritabha, der bald zu Ende geht.
Er ist aus Belgien und verbrachte mehrere Monate als Gast im Château Amritabha, lernte den Alltag im Lichtzentrum kennen, half in der Gemeinschaft mit, erlebte für sich eine wichtige Auszeit und Zeit zur inneren Einkehr. Er ist für die Führung dankbar, die ihm half, wichtige Phasen des inneren Konflikts zu überwinden und in Macht und Kraft zu wandeln. Das Seminar der Weg ins Licht war der Meilenstein, der ihn bei sich ankommen lies und den Mut schenkte seine Reise zu sich anzutreten.


Persönliche Worte von Samor zum Thema: „Bist du bereit, dein Leben in die Hand zu nehmen?“ findest du unter dem Link:
www.facebook.com/notes/

Weitere Infos zum Gast-Sein in Amritabha unter: /seva-dienst/

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Amritabha vom 20.9. bis 18.10.: Begegne deinen Schatten

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ES GIBT NICHTS ZU BEREUEN – die innere Reise von Sarine

35342337586_09c1ba7f9a_zDer Neumondzyklus, in dem das Thema „Aus der Vollkommenheit schöpfen“ im Fokus stand, geht dem Ende zu. Etwas Neues wird kommen. Ein anderes Thema wird in den Vordergrundrücken, aber aus der Vollkommenheit zu schöpfen ist ein grundsätzliches Lebensthema. Es wird nicht aufhören und es ist eigentlich schon immer da gewesen. Das ist für mich ein Schlüsselsatz, die wiederkehrende Erkenntnis der vergangenen Wochen: Es ist alles schon da.

Ich habe in den letzten Tagen oft daran gedacht, dass ich noch immer keinen Beitrag zum
Monatsthema eingereicht habe (jeder von uns Hausmitbewohnern wollte ja etwas dazu
veröffentlichen). Das hat mich beunruhigt, denn das hier ist doch genau mein Ding!? Heute bin ich wieder früh aufgewacht obwohl ich alle Morgenmeditationen überspringen und stattdessen endlich mal ausschlafen wollte. Plötzlich fiel mir – scheinbar aus dem Nichts – der Text ein, den ich an meinem ersten Tag in Amritabha geschrieben habe. Ohne bestimmte Absicht, ich musste mir einfach nur von der Seele schreiben, was da mit mir passierte. Und siehe da: es ist wirklich alles schon da.

IMG_6431Es sind inzwischen sechs Wochen vergangen und beim Lesen des Textes zeigt sich, dass das, was ich jetzt zu erkennen glaube, was mich das Innere Kind-Seminar gelehrt hat, das, was ich immer mehr als meine Wahrheit erkenne, auch schon an meinem ersten Tag hier präsent gewesen ist:
„Vor kurzem sah ich ein Interview mit Agni, in dem er davon sprach, dass die Menschen so auf ihre Probleme und Fehler fixiert seien. Er sagte, dass es aber gar keine Probleme geben würde, wenn wir uns stattdessen auf unser Potential konzentrierten.

Das hat bei mir eine Saite angeschlagen, denn ich mache das ja auch – mich ständig so selber unter die Lupe nehmen und begutachten, was ich alles falsch mache, wo ich Baustellen habe, was ich noch verbessern MUSS, dass es niemals genug ist. Da dachte ich daran, was mir beim Durchsehen meiner alten Blogartikel auffiel: dass ich das Landleben, von dem ich dachte, ich hätte davon geträumt und es aufgegeben, bevor ich es richtig gelebt habe, eben doch sehr wohl gelebt habe! Und dass ich ja auch Bücher geschrieben und veröffentlicht habe, dabei leide ich ja ab und zu darunter, dass aus mir keine Autorin geworden ist.

Plötzlich kam mir dieser Gedanke: Was, wenn ich am Ende meines Lebens zurück schaue, und nicht erkenne, was ich alles zu bereuen habe, was ich falsch gemacht habe oder hätte anders machen sollen – sondern dass ich sehe, dass es eben eigentlich gar nichts zu bereuen gibt, dass ich gar nichts falsch gemacht habe, sondern immer auf meinem Weg gewesen bin!? Was, wenn das Einzige, was ich bereuen würde, die Tatsache wäre, dass ich mein Leben lang so viel Aufmerksam auf diesen inneren Monolog verwendet habe. Auf die Stimme, die mir einredet, dass es eben nicht genug ist. Dass ich eigentlich etwas anderes tun sollte, als das, was ich gerade tue, dass ich eine andere sein sollte, als die, die ich bin.

20216417_10155510849120126_1204167913_oDiese Einsicht, dass ich tatsächlich nichts zu bereuen habe, außer meine Geringschätzung mir selbst gegenüber, hat mich dann mit einer Wucht überwältigt, dass ich erstmal eine Weile heulen musste. Und dann habe ich angefangen ein Lied zu schreiben.
Was für ein Geschenk! Es ist doch schön, erkennen zu dürfen, was sich tatsächlich an meinem Leben ändern muss: meine Haltung mir selbst gegenüber, nicht meine Handlungen. Und das eben nicht erst auf dem Sterbebett, sondern jetzt mit 34. Es machte mir deutlich, was es wirklich bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein und ein erfülltes Leben zu leben. Das hier ist es eben. Dieser Augenblick.

Vom Energieaufwand ist es eigentlich ein sehr kleiner Unterschied, ob ich
davon träume, ein Buch zu schreiben (oder ein Lied) oder ob ich es tue. Aber für die Erinnerung macht es sehr wohl einen Unterschied. In dem Moment habe ich mich entschlossen, mir all das zu gönnen, was mir Freude macht und es mir nicht nur vorzunehmen und dann zu verschieben, sondern zuzusehen, dass ich so oft
wie möglich so viel wie möglich von dem tue, was mir Spaß macht. Ich möchte mich nicht mehr durch meine Gedanken und Ansprüche entmutigen lassen und das Projekt mittendrin aufgeben, „weil es ja sowieso niemanden interessiert“ oder „weil Tausend andere es besser machen“.

Vielleicht gehöre ich nicht zu denen, die sich so total in eine Sache reinstürzen und mit Haut und Haar darin aufgehen. Vielleicht kommt das ja noch, vielleicht habe ich noch zu viel Schiss davor mich so sehr einer Sache hinzugeben, ich glaube, ich habe schon Angst, mich zu verlieren. Vielleicht ist es ja eine kleine Hürde, jeden Tag von allem ein bisschen zu machen. Vielleicht ändert es sich dann ja. Aber die Hauptsache ist: TUN, nicht danach fragen warum, oder nach Rechtfertigungen suchen, sondern einfach tun, was mir Freude macht, aus keinem anderen Grund. Dann habe ich auch nichts zu bereuen.

Und wie gesagt: trotz all meiner hohen Ansprüche habe ich ja immer das getan, was ich wollte – ich war nur oft nachlässig damit zuzusehen, dass ich es aus und mit Freude tue.

An diesem Abend war Darshan, bzw. man konnte zwischen MaRas Segen und Agnis Darshan wählen. Mir kam der Gedanke, „Geh dahin, wo die Angst ist“. Also ging ich zu Agni. Ich hatte ja schon vorher viele Gedanken, so von wegen, „Was, wenn ich total blockiere, was, wenn ich mich nicht öffnen kann und dann gar nichts spüre!?“. Ich versuchte mich trotzdem darauf einzulassen. Als ich dann vor Agni kniete, schlug mein Herz ganz wild und die Angst war wieder da und ich spürte, dass es die Angst vor mir selber war, die Angst vor meiner eigenen Größe.

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Als ich mich wieder an meinen Platz setzte, tauchte plötzlich die Frage in mir auf, „Kannst du dir verzeihen, dass du Angst vor dir und deiner Größe hast?“. Da brach dann der Damm und die Tränen strömten, ich verließ den Raum, machte mir einen Tee und saß eine Weile mit mir allein in der Küche. Mir kamen immer wieder die Tränen hoch, als ich spürte, dass es nicht meine Angst ist, die das Problem darstellt, sondern meine Härte mir selbst gegenüber. Jedes Mal, wenn die Frage nämlich wieder kam – Kannst du dir verzeihen,
dass du Angst hast? – kam wieder ein Schwall Tränen. Eine andere Antwort fiel mir nicht ein.

Ich fühlte mich hilflos, denn ich konnte weder bestimmen, ob das jetzt ein „Ja, ich verzeihe mir“ war oder ein „Nein, das kann ich nicht“. Ich nehme es einfach mal als den innigen Wunsch, mir selber zu verzeihen – und das Bewusstwerden, zum einen dieser Härte, die mir so nicht klar war, aber auch das Bewusstwerden des Wunsches. Vielleicht ist das Heulen schon der Heilungsprozess und ich merke, dass er abgeschlossen ist, wenn mich die Frage nicht mehr zum Heulen bringt, sondern ich sie einfach ganz klar beantworten kann: das habe ich mir schon verziehen. 

Denn dahin führen mich alle meiner Wege zurück: es sind nicht meine Schwächen, Fehler, Missgeschicke, Versagen, die das Problem sind. Es ist der Glaube, dass ich ohne sie leben könnte und müsste, dieser Kampf gegen mich selbst. Den kann ich nie gewinnen und er wird mich schlimmstenfalls dazu bringen, am Ende meines Lebens voller Reue zurückzublicken, weil ich nur meine Fehler und Schwächen sehen kann. Im besten Fall wird er mich dazu bringen, dass ich auf mein Leben zurückblicke und feststelle, dass ich nichts hätte bereuen müssen, dass alles gut und richtig war, dass ich es mir nur nie gestattet habe, das so zu sehen. Ich möchte schon jetzt in dem Bewusstsein leben, dass alles gut und richtig so ist, wie es ist. Denn ich lebe mein Leben ja nicht, um irgendwann darauf zurückzublicken und es auswerten zu können. Wenn das Ziel der Sinn wäre, könnte ich ja schon längst aufhören. Ich möchte viel mehr in dem Bewusstsein leben, dass ich für diesen Augenblick lebe. Ich möchte jeden Augenblick so gestalten, dass er mir die größtmögliche Freude bringt. Auf so ein Leben werde ich gerne auch zurück blicken. Irgendwann mal.“

Wenn ich auf die vergangenen sechs Wochen in Amritabha zurückblicke, dann sehe und spüre ich viel Freude. Ich weiß ja nicht, wie dieser Sommer verliefe, wenn ich ihn woanders verbringen würde. Fest steht, dass Amritabha ist wirklich guter Ort ist, um aus der Vollkommenheit zu schöpfen. Ich mache mir so viel Freude – und lasse mir Freude schenken – wie schon lange nicht mehr. Es geht leicht. Und siehe da, all meine Probleme verschwinden deswegen nicht. Negative Gefühle kommen und gehen teilweise sogar häufiger als sonst. Die innere Kritikerin ist so fleißig wie eh und je im Vorhaltungenmachen und Fehleraufzeigen. Aber es gelingt mir immer besser, mich daran zu erinnern, dass das dazu gehört. Dass das so sein darf, dass ich da aber nicht mehr Aufmerksamkeit als notwendig hinfließen lassen brauche. Dass ich meine Aufmerksamkeit einfach immer weiter der Freude zuwenden darf. Auch das geht mit Leichtigkeit an diesem Ort und mit den Menschen, die hier leben. Danke Amritabha. Danke, Fe San, Jaruh, Sina, Joshua, SoLa, Wandana & Samor. Es ist schön mit Euch.

In Liebe Sarine 

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Das Friedenslicht – eine neue Friedensbewegung

Am 3. Juni 2017 machte Agni uns ein großes Geschenk. Er initiierte 200 spirituelle Lehrer in das Friedenslicht dieser Zeit, das sie von nun an weiter geben können. Es ist ein Frieden, der keine Verhandlungen braucht, um den man nicht kämpfen muss. Es ist ein Frieden, der einfach da ist. Ein Geschenk dieser Zeit, ein Geschenk aus dem Göttlichen Licht. Die zwei Stunden in der Lehrer-Gruppe haben uns alle verändert. Im Frieden hat unser Licht Raum. Energie – durch alte Konflikte gebunden – fließt uns wieder zu und macht uns stark für unseren Weg.

In diesem Video möchten wir euch teilhaben lassen an dem, was wir am 3. Juni erlebt haben.

Viele Kommentare und Feedbacks haben uns inzwischen erreicht. Hier lest einige davon:

Kalina Engel: Es ist wie Agni beschrieben hat, die Konflikte hören auf zu toben. Sie bestehen in der Umgebung, man kann sie sich in Ruhe ansehen, erkennt Strukturen und Nutzen und kann besonnen, unberührt agieren. Man selbst ist noch mehr zu einem Botschafter der Liebe, des Lichtes und Friedens geworden. Es fühlt sich nicht nach dem Fels in der Brandung an, sondern weich, souverän, kein Kämpfen ist mehr nötig.

Benira Niederberger: Das neue Friedenslicht, was für ein Geschenk. Danke lieber Agni von Herzen. Wir durften heute 3 Personen darin einweihen. Erst jetzt ist mir das Ausmaß und die Energie nochmals so richtig bewusst geworden. So ein heiliger und heilender Moment, das Mantra und die Initiation. Ein Segen.

Irka Schmuck: Ich erlebe eine tiefere Verankerung im Frieden. Ein Aufgehoben sein. ‬‬‬Gleichzeitig nehme ich wahr, wie Konflikte – von diesem Licht berührt – schneller ans Licht kommen und sich wandeln können. ‬‬‬Bei Menschen, denen ich es weitergegeben habe, beobachte ich, dass es sich nach und nach in alle Lebensbereiche ausdehnt, wodurch Frieden, Kraft und Lebendigkeit frei wird. ‬‬‬Das Friedenslicht trägt durch die Transformation und öffnet neue Begegnungs-, Handlungs- & Fühlräume.‬‬‬

Sahira Dehn: Durch das neue Friedenslicht habe ich verstanden, dass mein Licht und mein Schatten sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern dass sie zusammengehören – auf eine Seite, wie ein Liebespaar.

Pron Stracke: Für mich muss ich sagen, dass ich das Friedensfeuer als die intensivste Initiation der letzten Jahre empfinde. Nicht von der direkt erfahrbaren Wirkung, sondern von dem damit ausgelösten Prozess. ‬‬‬Es stellt sich eine Ruhe, ein Frieden ein, der sich durch nichts erschüttern lässt.‬‬‬ Im täglichen Umgang mit Menschen, die sich ihrer Spiritualität mehr oder weniger bewusst sind, ist auch zu spüren, dass sie erkennen, wie ihr Weg weiter gehen kann.

Bramus Schmidt: Ich nahm das Feuer am Anfang wie von Agni beschrieben wahr.‬‬‬ Es loderte wild überall in meinem System. Bis ich erkannte, dass es dort brennt, wo noch Un-Frieden herrschte. Damit konnte ich es zulassen, mich drauf einlassen, die Verantwortung dem Feuer übergeben. ‬‬‬Aus dem wilden Feuer wurde ein gleichmäßiges, das mit der Zeit abflaute.‬‬‬ Ich verspüre jetzt eine tiefe Ruhe in mir. Spüre, dass viele Alltäglichkeiten ihren Reiz verlieren, dafür mehr Raum für mich selbst entsteht. Dort, wo meine Aufmerksamkeit sich früher verlor, bin ich nicht mehr präsent. Dafür spüre ich mich und meine Ausrichtung klarer.‬‬‬

Crosis Eidenschink: Ich bin so dankbar für die Friedensflamme. Gestern bin ich von einer Klapperschlange attackiert worden, die mich aber nicht erwischt hat !!! Wäre mir das vor der Initation passiert wäre ich vermutlich am Schock gestorben oder hätte unendlich mit dem „Lieben Gott“ gehadert, dass ich überhaupt in eine solche Situation gekommen bin. Jetzt, mit der Friedensflamme, sehe ich meine ganzen Schutzengel und Beschützer. Ich bin unendlich dankbar, glücklich und fühle mich geborgen und aufgehoben in Gottes Händen.

Arja Voegli: Jeder weiß: Arja und Tierquälerei ist eine höchst ungesunde Kombi. Z.B. bei Videos oder Bildern bin ich schon bei Sekundenaufnahmen regelrecht aus meiner Mitte gefallen. Entsetzen, tiefste Trauer, Ohnmacht und Wut überrollten mich ohne Vorwarnung. Ich brauchte manchmal Tage, um mich wieder zu sammeln. 
Lange versuchte ich dem auszuweichen, was mir aber nicht immer gelang. Nach der äußerst wunderschönen, intensiv spürbaren Einweihung fuhr ich nach Hause. Am nächsten Tag beim Scrollen im Facebook stolperte ich über einen Bericht zu einer Pelztierzucht in den USA. Fast reflexartig wollte ich schnell weiterscrollen, als sich mein Licht anfängt auszudehnen. Wow, was passiert da gerade??? Ich schaue jetzt genau auf den Film und werde ganz ruhig. Ich spüre ganz deutlich, wie meine Zellen im Körper anfangen zu leuchten. Oh wow! Danke Danke Danke !!! Mein Licht kann nun frei fließen.
Ich meine, das ist ein Wunder. Was für ein Segen und ein Geschenk.
Danke Agni, Fe San , MaRa und SunYa und allen Lehrern dieser Welt.
Was bin ich unendlich dankbar

Jyotima Flak: Ich fühle mich sehr verändert, ganz ruhig, mehr Raum, alles fließt.

Gamea Nickel: Ich fühle ein weitaus „ruhigeres Miteinander“ in der Partnerschaft.

Alle initiierten Lehrer können dieses Licht weitergeben.

17621840_1676906192325994_5094178279284392674_oInitiation in das Friedenslicht dieser Zeit

Eine weiß-goldene Friedens-Flamme durchdringt all deine Körper. Du spürst, wie alte Konflikte in dir zu toben aufhören und du eine Ausdehnung von Licht verströmst, die deine Umgebung berührt. Sei Teil dieser neuen Friedensbewegung, genieße eine neue Qualität in deinem Leben.
Kosten der Initiierung: 200 Euro
Spirituelle Lehrer findest du hier: Lehrer finden

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Jaruh erzählt über Amritabha

IMG_4879Ich sitze auf meinem Balkon, die Sonne scheint und mir geht es neu! Das Team hat mich gebeten einen Blog zu schreiben und ich weiß schon gar nicht mehr genau, um was es gehen sollte. Auf jeden Fall sollte es über Amritabha sein und was sich nun verändern wird. Ach, was schreibt man nur, wenn man von der Zukunft schreiben soll?
 Ich erlaube mir, mit der Vergangenheit anzufangen, weil die bereits gewesen ist und einfach aufgeschrieben werden kann.

Amritabha
…. Amritabha…. Amritabha…..

So vieles ist und war Amritabha, für jeden anders und oft sogar für jeden jedes Mal anders. Ein Zuhause, das einem ständigen Wandel unterliegt und doch immer liebt und ein ewiges Licht in sich hütet. Ein Zuhause, das durch Agni geprägt wurde und immer wieder gewandelt wurde, wie wir alle. Ein Zuhause, das nie so ganz angekommen war, wie wir alle. Wir waren immer auf der Suche nach dem nächsten Thema oder der nächsten Herausforderung. Wir wurden gelehrt Räume einzunehmen und vor allem uns selbst anzunehmen, um immer weiter zu wachsen. Wir begegneten immer neuen Baustellen, um in der eigenen Stärke anzukommen, jeder auf seine Weise und jeder auf seinem Weg.

Diese Zeit war so, wie wir sie gemeinsam geschöpft und erfahren haben, ob nun bewusst oder unbewusst. Amritabha, ja die ganze Tradition war ein einziger Raum des Neufindens, ein Raum, in dem auch gekämpft wurde und in dem so vieles in Heilung gehen durfte. Ach, wie habe ich mich gerne in den Spiegeln, die mir hingehalten wurden, gespiegelt. Wie gerne bin ich auf Konfrontation gegangen um…… ich weiß es nicht mehr für was.
 Allen, denen ich, Jaruh, auf meinem Weg auf die Füße oder sonst wo hingetreten bin, denen ich arrogant, hochnäsig oder sonst wie erschienen bin, ein von Herzen kommendes „Ich liebe dich!!“ Sorry, es war mein Weg mich zu erfahren.

Kommen wir nun langsam aber sicher auf das Thema Zukunft:
Wie sieht die Zukunft aus für Amritabha? Jetzt, wo Agni seinen Hauptwohnsitz im Raum Santa Fe hat und nur drei bis vier Mal im Jahr hier ist?

IMG_6441Die Zeit ist reif und auch wir, das sich neu findende Amritabha-Team. Wir leben nun die Zeit der Gemeinschaft, einen unendlichen Raum des Miteinanders. In diesem Miteinander gebärt sich durch jeden Einzelnen von uns eine neue Verantwortung füreinander.

Dieses Gefühl der Verantwortung ist in seiner tiefen Bedeutung neu.
Neu insofern, endlich gemeinsame Ziele zu haben, Ziele die dieser Landschaftstempel unterstützt und die gleichzeitig ihn unterstützen, seine Herrlichkeit auszubreiten. Einst war der Landschaftstempel Amritabha die pure Schöpfung selbst. In ihm war immer ein leerer Raum voller Möglichkeiten, der das Leben selbst anzog. Dieser leere Raum bildet sich nun wieder in seiner ganzen Herrlichkeit. Was bedeutet das? fragen sich nun einige.

Spürt einfach einmal hinein, und  dehnt euer Bewusstsein so weit aus, dass ihr den Landschaftstempel berührt. Was spürt ihr?

Bitte taucht JETZT einfach einmal ein und lest nicht gleich weiter. Danke

Wenn euch die Sehnsucht packt, kann ich es verstehen, eine allen bekannte Energie. ZUHAUSE. Ein nährender Strom aus Liebe, ein Einssein mit der Erde, dass das Hier und Jetzt möglich macht. Der Schöpfungstempel steht dafür, sich selbst Ausdruck zu geben, sich selbst zu schöpfen und mit seinen Qualitäten so eins zu werden, dass man z.B. selbst Seminare gibt oder sein Leben ändert etc.
Amritabha ist ein Schöpfungstempel, der immerzu Energie bereit hält. Ein unendlicher Strom Christuslicht, der nichts aber auch gar nichts erwartet, sondern den Raum für jeden hält, um seinen Schöpfungsauftrag zu erfahren, seine Heilung zu erfahren.

Was hat das nun mit den Hausbewohnern zu tun?
Wir haben uns die Aufgabe gegeben, Amritabha und uns selbst gerecht zu werden nicht weniger und nicht mehr. Wir sind momentan die Wesen, die es möglich machen, in Amritabha seine Göttlichkeit als Mensch z. B. in einer Begegnung zu erfahren. Wir empfangen jeden Tag diejenigen, die der Schöpfungsttempel anzieht und geben mit unseren spirituellen Qualitäten eine Basis, Amritabha auch wirtschaftlich zu halten. Sei es durch Einzelarbeiten, Rituale, Seminare oder einfach durch die Begegnung selbst.

Ich selbst habe mir in der Zeit die Qualitäten des: Beraters, Lehrers, Feuerschamen, Esseners, Christuslichts zurückerobert und freue mich mit diesen Qualitäten mich und Amritabha zu nähren.

In Liebe Jaruh

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Der Lichtschlüssel für das Goldene Zeitalter (English below)

Schon viele Jahre kenne ich Tavatamo und schätze seine liebe, besonnene Art und seinen einzigartigen Weg, den Professor an der Universität mit Spiritualität zu verbinden. Er öffnet im wahrsten Sinne des Wortes Türen. Vielleicht dem nächst auch eine für dich? (Fe San) 

Von Tavatamo

Wir leben in einer Zeit der Offenbarungen und der Neuschöpfung. Den großen Veränderungen, die sie mit sich bringen, kann sich niemand entziehen. Es ist notwendig, zu erkennen, wer wir sind und was uns wirklich gut tut. Dann entfalten wir unser ureigenes Schöpfertum und können in kraftvolle Handlung gehen. Es entsteht die Welt, die sich unser Herz schon lange wünscht.

Die Kraft und die Macht, die dem Schöpfen innewohnen, erschließen sich, wenn wir uns unserem göttlichen, lichtvollen Kern hingeben. Dies ist ein Licht, das alles überschreitet, was der Verstand sich ausdenken kann. Es ist das Herzenslicht unseres gemeinsamen Ursprungs in der Einheit. Es trägt alles, was wir in unser Leben einladen und erschaffen.

In diesem Licht ist auch die Verheißung einer Zeit enthalten, die aus tiefgreifender Wandlung hervorgeht – das Goldene Zeitalter. In den Erzählungen vieler Kulturen ist die Erinnerung daran über Jahrtausende wach geblieben. In der Feuertradition haben wir den „Sonnenaufgang des Goldenen Zeitalters“ im Oktober 2016 auf Agni’s Sacred Land in New Mexico gefeiert, und ich fühle mich gesegnet, dabeigewesen zu sein.

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In der Energie dieses lichtvollen Ereignisses, sowie mit der gnadenvollen Unterstützung durch die Akasha-Lesung von Shiva Mala Arani habe ich meine Aufgabe als Torhüter der Goldenen Zeit erkennen dürfen. Dafür bin ich unendlich dankbar. 

Als Torhüter trage ich einen Schlüssel. Er steht für das Licht, mit dem ich das heilige Versprechen des Goldenen Zeitalters berühre, das jedem Menschen innewohnt und darauf wartet, Wirklichkeit zu werden.

Das Licht öffnet das Herz für das Unbekannte, Neue, das zum Ursprung führt, dorthin, wo das Sein entspringt – die Heimat aller Wesen und aller Schöpfung. Lässt Du Dich von dem Licht berühren, wird die Erinnerung an den Wandel in Freude frei. Es weckt die Kraft und den Mut, Einheit zu leben.

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Wenn auch Du im Herzen den Ruf spürst, dieses Licht zu tragen und weiterzugeben, dann darf ich Dich in den Lichtschlüssel für das Goldene Zeitalter einweihen. Was Du in Demut und Hingabe mit dem Lichtschlüssel berührst, wird angeregt, sich auf die Ebene der Goldenen Zeit einzuschwingen. Es öffnet Wesen, Orte, Situationen, Projekte, Beziehungen und Kommunikationsverhältnisse für den Fluss der neuen Schöpfung. Es unterstützt die Ausrichtung auf das, was jetzt ins Glücklichsein führt.

Die Initiation biete ich im Rahmen eines Workshops an.
Die Teilnahme erfolgt gegen einen Energieausgleich in Höhe von 200,– Euro.
Wenn Du Dich im Innersten angesprochen fühlst, sende mir eine Mail an
tavatamo@tavatamo.com

Nächster Termin 2017:
• Château Amritabha, Ribeauvillé, 2. Juni, 14 – 15 Uhr

Gerne teile ich die Rückmeldungen einiger Teilnehmer:

– Ich fühle mich reich beschenkt, dass ich teilhaben konnte an diesem so kraftvollen Moment. Der Segen wirkt nach und ist am Fliessen. Ebenso spüre ich wirklich eine neue Stabilität in meinem Herzraum und vieles erschliesst sich neu. Das macht Freude! Dir nochmals ein grosses Dankeschön fürs Teilen.
Arminia Doris Schranz

– Dieser Schlüssel ist im wahrsten Sinne gold(wert). Ich bin ja gerne etwas skeptisch und mache nicht alles mit, aber hier war die Energie eindeutig drauf, dass mich das sehr viele Schritte weiterbringt – und so ist es auch.
Tavatamo hat mir anfangs ein „Schlüsselloch voll“ gegeben, damit ich schauen kann, ob das wirklich etwas für mich ist. Und schon das war sagenhaft. Dunkles wie Helles aus meiner Umgebung fiel von mir ab, von dem ich gar nicht bemerkt hatte, dass ich es mittrage. Mit dem Gold kann sich nichts halten, das nicht ich bin.
Und so sagte ich ja zu dem ganzen Schlüssel und was soll ich sagen…es bringt mich recht undemokratisch dazu, mein göttliches Licht anzunehmen und es auch zu sein. Jenseits von dem, was ich verstehe und beeinflussen kann – also genau das, was ich wollte. 🙂 Ich kann diesen Schlüssel jedem empfehlen, der einen Quantensprung zu sich selbst vollziehen will.
Kaurana Nathalie Merle

– Danke Dir für diesen Zugang – soooo schön. Durch den Lichtschlüssel ist das goldene Licht in und mit mir nun so richtig satt goldig. Es unterstützt mich in all meinem Wirken.
Sejana Agnes Amir

– Herzlichen Dank für die Initiation, es war einfach wunderschön – meine „Stereo-Klänge“ fühlen sich dicht, rund und GANZ an. Ich habe meine Klänge ja schon immer golden gesehen, und mit deiner Arbeit kann ich sie jetzt viel besser spüren und in mich vertrauen.
Kimera Andrea Stamm

– Die Initiierung öffnete mir das Tor zu meinem goldenen Sein. Das goldene Licht fliesst wieder frei durch mich und berührt, was berührt werden soll und möchte. Du warst mir mit deinem Sein und Tun ein wahrer Toröffner, goldener Herzdank!
EliSara Irène Süess

The Light Key for the Golden Age

For many years, I know Tavatamo, and appreciate his kind, prudent way, and his unique way of combining the professor at the university with spirituality. He opens doors in the true sense of the word. Maybe the next one for you? (Fe San)

From Tavatamo

We live in a time of revelation and new creation. Great changes are having an impact on all of us. It becomes mandatory to realize who we truly are and what is really good for us. Then our capacities as creators can manifest in a powerful way to help shaping a world that our heart has always wanted.

The power of creation reveals itself as soon as we surrender to our Divine core which is light. This light transcends all imagination. It is the heart’s light of our communal origin in unity. It carries everything we invite into our life and create.

This light also contains the promise of an era originating from profound changes – the „Golden Age“. Memories of this promise are present in many traditions and cultures. In October 2016, the fire tradition celebrated the „Dawn of the Golden Age“ on Agni’s Sacred Land in New Mexico, and I feel blessed to have attended.

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With the lightful energy of this marking event as well as the gracious support of Shiva Mala Arani reading my „Heaven Story“ I realized my mission as Gatekeeper of the Golden Age. 

As the Gatekeeper, I’m holding a key. The key is a symbol for the light I carry. With this light I touch the sacred promise of the Golden Age that is present in everybody’s heart waiting to become reality.

The light opens the heart for the unknown and the new, leading to the origin of being – to the source of all creation and everything alive. Being touched by the Light of the Key unlocks capacities for a joyful transition. It awakens the power and courage to live unity.

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I feel tremendous joy and gratitude letting the light flow into the world. If your heart is calling you to carry and spread this light, too, I am entitled to give you an initiation to the Light Key for the Golden Age.

Whatever you touch with the Light Key in devotion and humility is stimulated to adapt to the vibrational level of the Golden Age. It opens beings, places, situations, projects, relationships and communication for the flow of the new creation. It reinforces alignment to happiness.

The initiation is part of a workshop and requires an energy balance of 200,– Euros.
If you feel that this is for you, please send me an e-mail to
tavatamo@tavatamo.com

Next initiations 2017:
• Château Amritabha, Ribeauvillé, June 2nd, 2 pm – 3 pm

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Gemeinschaft leben (english below)

Die Liebe ist das, was heilt und was uns alle verbindet. Kein Schmerz, keine Angst kann größer sein, als die Liebe. Selbst das Feuer wird sanft und nährend, wenn es durch das Herz strömt.

Die Veränderung der Zeit ist schnell und fordernd. Konfrontation, Entscheidungen, Loslassen, Neubeginn. Immer wieder spüren, was ist wirklich richtig und wohin will mich der Strom des Lebens führen.

Die Liebe aber bleibt, wird stärker, sie trägt, führt und gebärt neu. In ihr scheint die Zeit still zu stehen und wir fühlen die Ewigkeit unseres Seins.

Eine neue Gemeinschaft erwacht

Wir haben uns Zeit genommen, zu prüfen, was die Essener-Gemeinschaft für uns bedeutet, warum wir Gemeinschaft leben wollen und was daran für uns am Wichtigsten ist. Es war nicht immer leicht und wir waren uns nicht immer einig.

Und doch haben sich in dieser Zeit Aspekte herauskristallisiert, die die Essener-Gemeinschaft in Amritabha beschreiben. Sie beschreiben, was wir leben wollen und warum wir uns für diese Gemeinschaft entschieden haben.

Mit viel Liebe haben wir einen neuen Gemeinschaftsraum und eine neue Gemeinschafts-Küche eingerichtet. Zusammen mit unserem Kamin-Fernseh-Zimmer und einem kleinen Gemeinschafts-Büro wird dies die neue Keimzelle unseres Gemeinschafts-Lebens sein.

Die Essener-Gemeinschaft Amritabha

IMG_5470Die Aufgabe der Essenergemeinschaften ist es, Licht-, Heilungs- und Schöpfungsimpulse auf der Erde zu verwirklichen und eine neue Form von Gemeinschaft erfahrbar zu machen. Jede Essenergemeinschaft hat ihr eigenes Wesen, ihr eigenes Gesicht, das sich durch die Mitglieder und die gemeinsamen Aufgaben immer wieder neu gestaltet. Hier sind Aspekte, die unsere Gemeinschaft in Amritabha beschreiben und die sicher teilweise auch für andere Gemeinschaften gültig sind.

 

1. Die Wurzel unserer Gemeinschaft sind das Feuer des Agni und die Liebe des Christuslichts, die hier im Schöpfungstempel Amritabha durch uns Ausdruck finden.

2. Jeder hat seinen eigenen Platz und seine eigene Aufgabe. Wir helfen einander diesen Platz zu erkennen und einzunehmen.

3. Wir leben Führung und Verantwortung dort, wo es unseren Qualitäten und dem Wesen der Gemeinschaft entspricht.

4. Wir folgen einer gemeinsamen Vision. Wir haben Freude daran, gemeinsam etwas zu erschaffen, was allen dient.

5. Im gemeinsamen Fluss erobern wir Räume, die größer und weiter sind, als der eigene.

6. Wir messen unseren Erfolg zu allererst am Glücklichsein, dann an den Früchten, die unsere Arbeit trägt.

7. Das Wertvollste zwischen uns ist die Liebe.

Wir wollen nun eine neue Lebensgemeinschaft bilden. Wir haben eine Wohnung mit 4 Einzelzimmern und ein 2-Zimmer-Appartement auf der Tempel-Ebene für ein Paar.

Spürt, was das Leben in der Essener-Gemeinschaft Amritabha bedeutet. Spürt, ob ihr euren Platz darin erkennen könnt. Wir freuen uns über Wesen, die selbständig ihre Einkünfte und ihr Glücklichsein gestalten.

Zum Lichtfestival werden die Aspekte für alle tiefer erfahrbar

Am 3. Juni zum Lichtfestival in Amritabha (17 Uhr) werden wir die 7 Aspekte für euch erfahrbar machen. Es sind alle eingeladen, die die Initiation in die Essener-Gemeinschaft bereits erhalten haben oder dich sich an diesem Abend noch einweihen lassen wollen. Agni wird zu jedem Aspekt Wein/Apfelsaft energetisch aufbereiten. Myriel Ada wird die Energie mit ihrer Geige in Klänge übersetzen und jeweils einer aus der Amritabha-Gemeinschaft wird zu einem Aspekt etwas erzählen. Wir freuen uns sehr, an diesem Abend mit euch gemeinsam in den neuen Fluss der Essenergemeinschaft einzutauchen.

Wenn du dich schon jetzt angesprochen fühlst, dann melde dich gerne bei uns oder schicke uns eine kleine formlose Bewerbung. Wir freuen uns sehr auf dich.

In Liebe

Fe San und das Team von Amritabha 

 

Living in Essene-Community 

Love is what heals and connects us all. No pain, no fear can be greater than .love. Even the fire becomes gentle and nourishing when it flows through the heart.

The change of the time is rapid and demanding. Confrontation, decisions, letting go, new beginnings. Feeling again and again what is really right and where the flow of life wants to lead me.

Love, however, remains, becomes stronger, carries and gives birth again. In it time seems to stand still, and we feel the eternity of our being.

A new community awakes

We have taken time to consider what the Essene Community means for us, why we want to live as a community, and what in doing so is most important for us. It has not always been easy, and we have not always been in agreement.

And yet, during this time, aspects have emerged which describe the Essene Community in Amritabha. They describe what we want to live and why we have opted for this Community.

With much love we have created a new common room and a new common kitchen. Together with our fireplace-tv-room and a small community office this will be the new nucleus of our community-life.

The Amritabha Essene Community

 

IMG_5470It is the purpose of the Essene Communities to materialize light-, healing- and creative impulses on earth and make the experience of a new kind of community possible. Every Essene Community has its own character, its own look, which keeps taking new shapes through its members and the common tasks. Below find aspects that describe our community in Amritabha; no doubt, in part they apply to other communities as well.

1. The roots of our community are the fire of Agni and the love of the Christ-light, which here in the Creation Temple Amritabha find expression through us.

2. We all have our own place and our own task. We help one another to recognize and fill this place.

3. We live guidance and responsibility wherever it is in accordance with our qualities and with the nature of the community.

4. We follow a common vision. We enjoy creating something together which will serve all.

5. In the common flow we conquer spaces larger and wider than our own.

6. First and foremost we pit our success against happiness, then against the fruit that our work bears.

7. The most precious thing among us is love.

We now want to create a new community. We have a flat with 4 single rooms and a two-room-apartment for a couple on the temple level.

Feel what life in the Essene Community Amritabha means. Feel whether you can discern your place therein. We look forward to people who independently shape their income and their happiness.

At the Light Festival it will be possible for everyone to experience the aspects more deeply

At the Light Festival in Amritabha on June 3 (5 p.m.) we will enable you to experience the 7 aspects. For every aspect Agni will treat wine/apple juice energetically. For that you need the initiation in the Essene-Community by Agni. This is also possible at this evening. Myriel Ada will translate the energy into sound with her violin, and each time one of the Amritabha Community will say something about the respective aspect. We look very much forward to plunging into the new flow of the Essene Community together with you on this evening.

Should you feel even now that this is for you, don’t hesitate to contact us or send us a brief, informal application. We look forward to hearing from you.

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Heilung durch Liebe

088Wir haben eine wirklich tolle Nachricht für dich. Aufgrund des starken Interesses haben wir nun alle Interviews des Online-Kongresses des Heilernetzwerkes öffentlich zur Verfügung gestellt, so dass du sie jederzeit sehen kannst und auch die Übungen oder Meditationen nutzen oder weiterempfehlen kannst  Klicke: Interviews

Hast du dir schon einmal überlegt, wie es wäre, wenn dein Kind, dein Partner oder dein Freund krank ist und nicht die erste Idee ist, gegen die Symptome anzugehen, sondern sich für die natürliche Heilung von Innen zu öffnen? Einfach in dem du Liebe fließen lässt und ihr beide spürt, alles wird gut? Alles ist gut?

10 der Referenten initiieren am 2. April (Healing-Love-Power) in Amritabha in einen Heilzugang der Liebe. 

Die Zeit ist reif, dass wir unsere innewohnenden Heilkräfte nutzen, dass wir ihnen vertrauen und fühlen, dass Heilung im Innen geschieht, durch Liebe, durch Vertrauen und durch das Zulassen von Licht.

 

Der Heilzugang  am 2. April steht dir von diesem Moment an immer zur Verfügung, um heilende Energie fließen zu lassen.

Du lernst, wie du diesen Kanal anwendest und damit Menschen in ihr HeilSein begleiten kannst. Du kannst die Heilenergie bereits an dem Event zur Verfügung stellen, sie mit den Anderen teilen, heilen und selbst Heilung erfahren. Es wird ein Fest der Liebe und des HeilSeins!

Wenn du dich in deinem Herzen angesprochen fühlst, wenn du dich auf den Weg deiner Bestimmung begeben willst, ein Licht und ein Heiler für die Welt zu sein, dann komme und treffe (fast alle) Referenten vom Online Kongress am Platz ihrer Inspiration und ihres Ursprungs – im Château Amritabha.

Alle weiteren Informationen, auch zur Anmeldung, findest du unter diesem Link, klicke: Healing-Love-Power

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, doch noch sind Plätze da.
Herzliche Grüsse und bis ganz bald!

Herzliche Grüße

Das Team von Amritabha 

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Meistens fällt kein fertiger Meister vom Himmel

 

Ihr erinnert euch vielleicht noch 

an meine Geschichte „Pizza oder Spiritualität“, die ich vor ein paar Jahren mit euch teilte. Es ging um meinen „Weg ins Licht“, um die inneren Widerstände und Befürchtungen, die mich die ganzen sechs Tage auf Trab gehalten haben – und um meine unstillbare Sehnsucht nach dem Licht. Sechs unvergessliche Tage, die inzwischen schon dreizehn Jahre zurück liegen. 

Es hat sich damals so ergeben, dass ich den „Weg ins Licht“ nach einigen Monaten wiederholte.
Ich war total gespannt, was mich diesmal erwarten würde und ich kann sagen, die Überraschung blieb auch da nicht aus. Sie war nicht so, wie beim ersten Mal, wo ich – für mich unerklärlich – plötzlich das Gefühl hatte „endlich gefunden zu haben, wonach ich schon immer suchte“. 

Diesmal war die Überraschung eine andere  

Es taten sich im gleichen Seminar nochmal (neue) Welten für mich auf! Ich musste feststellen, der Begriff „Wiederholung“ passte gar nicht dazu, was ich erlebt habe. Ich war wirklich erstaunt, wie anders der zweite „Weg ins Licht“ war… Natürlich war nicht ER anders. ICH war anders. Ich stand an einem anderen Punkt meiner Entwicklung und hatte eine ganz andere Wahrnehmung dafür, was dieses Seminar wirklich ist. Da war plötzlich viel mehr Selbstverständlichkeit für alles… Ich konnte viel mehr wahrnehmen, viel mehr verstehen, begreifen, annehmen, integrieren. Alles machte plötzlich einen größeren und gleichzeitig tieferen Sinn. Jeden Tag habe ich als ein Geschenk erlebt (was ich beim ersten Mal wirklich nicht behaupten konnte!), jeden Tag setzte sich mein Bild über mich selbst etwas mehr zusammen. Es tauchten plötzlich fehlende Puzzleteile auf, die beim ersten Mal unbemerkt durch mein System fielen.

Inzwischen gebe ich selbst den „Weg ins Licht“ und biete Supervision für angehende spirituelle Lehrer an. Das eben beschriebene Phänomen ist mir inzwischen nicht nur von der Teilnehmer-, sondern auch von der Lehrer-Seite aus bekannt. Immer, wenn Wiederholer im Seminar sitzen, fallen ähnliche Sätze: „Das ist jetzt aber alles ganz anders für mich“, „Jetzt kann ich das alles anders annehmen, begreifen“. 

Einmal, als ich eine bestimmte Übung in der Gruppe ausgeteilt habe, sagte eine Wiederholerin, sie hätte diese Übung und dieses Blatt noch nie vorher gesehen. Ihr „Weg ins Licht“ liege nicht so lange zurück, sie könne sich gut an alles erinnern, aber das Blatt hätte sie damals definitiv nicht bekommen. Ich konnte mir das nicht vorstellen, aber sie bestand sehr vehement darauf. Am nächsten Tag kam sie dann und erzählte lachend, dass sie das besagte Blatt tatsächlich in ihrer alten „Weg ins Licht“-Mappe gefunden hätte. Die Übung wäre ihr aber dennoch ganz fremd. Wohl auch unbemerkt durch ihr System gefallen…

Es gibt Sachen, die sind so groß, dass der Mensch sie gar nicht wirklich erfassen kann. 

So tiefgreifend, dass sie von uns nicht auf einmal in allen Aspekten zu integrieren sind. Die Seele selbst braucht ihre Zeit für ihr Erwachen, ihrem eigenen stimmigen Plan folgend.

Wir haben uns für eine so unendlich lange Zeit vergessen, dass wir das Erinnern etwas üben müssen. Wir haben das Licht, das uns ausmacht, so erfolgreich verschleiert, dass wir mehrere Runden brauchen, um es wieder zu entpacken.

Unser Traum war sehr lang und tief, die meisten von uns können nicht sofort erwachen. Das wäre zu gewaltsam. So brauchen wir öfter einen Weckruf, bis wir ganz die Augen öffnen können. Der „Weg ins Licht“ ist für mich so ein Weckruf. Ein sehr effektiver Weckruf an die Seele und an den Menschen. 

Es gibt einige Spirituelle Lehrer in Deutschland und auch im Ausland, die den „Weg ins Licht“ anbieten. Manchmal ist das Besondere, unterschiedliche Lehrer zu erleben, denn jeder hat persönliche Qualitäten, die etwas anderes in uns ansprechen, uns anders bereichern.

In Amritabha 

bieten den „Weg ins Licht“ im ersten Halbjahr Jaruh Schrempp (5.-10.03.2017), Nura Allenspach (25.03.-30.03.2017) und Sina Nanasi (21.05.-26.05.2017) an. Letztere bin ich 😉

Drei tolle Wesen (ja, ich sage das auch über mich!) an einem wundervollen Platz, den man einfach lieben muss. Also, falls für dich wieder ein Weckruf ansteht… 

Hier beschreiben zwei Teilnehmerinnen, wie sie die Wiederholung vom „Weg ins Licht“ erlebt haben:

Letztes Jahr habe ich das Seminar „Weg ins Licht“ wiederholt. Und obwohl die Inhalte die Gleichen waren wie vor 6 Jahren, war für mich diese Woche ganz anders als das letzte Mal. Im Außen kann ich das natürlich festmachen an einer anderen Leitung, einem anderen Veranstaltungsort (diesmal Amritabha) und anderen Teilnehmern, jedoch für mich viel wichtiger, war das Erkennen/Erfahren, wie sehr sich mein Innenleben in diesen 6 Jahren verändert hat. 

Beim ersten WIL hatte ich z.T. ziemlich mit mir zu kämpfen, sei es was Wahrnehmung betrifft (das Gefühl, alle anderen fühlen/spüren/sehen etwas, nur ich nicht), sei es das Miteinander in der Gruppe (alle anderen kannten sich schon vorher sehr gut, nur ich war (gefühlt) außen vor). Und dennoch, ich nahm ganz viel mit! Und auf eine gewisse Weise waren diese Erfahrungen der Antrieb für mich, mich genauer anzuschauen, mich und meine Verhaltensmuster zu hinterfragen, mir zu gewissen Themen Unterstützung zu holen, weiter meinen Weg zu gehen, ihn zu erkennen und zu wachsen. 

Die Themen, Übungen und Meditationen des WIL im letzten Jahren waren nun exakt die Gleichen, und doch nahm ich sie ganz anders wahr, in einer ganz anderen Intensität. Einige Übungen waren mir noch sehr präsent, v.a. solche, die ich zwischendurch immer mal wieder wiederholt/angewandt hatte; aber es gab auch welche, die ich völlig aus dem Blick verloren hatte, soweit, dass ich anzweifelte, sie jemals schon einmal gemacht zu haben. Das war klasse, d.h. ich erfuhr sie nun (gefühlt) ganz neu. Vieles erreichte in diesen 6 Tagen eine ganz neue Tiefe, und gleichzeitig war das Erleben für mich viel entspannter, freudiger und leichter. Ich möchte diese Zeit nicht missen! Danke Euch beiden, FeSan und Jaruh!

Salome Winter, Trier, 52 J., Dipl.-Geographin

Der ‚Weg ins Licht‘ ist ja ein Seminar mit einer unglaublichen Fülle. Bei meiner Wiederholung stand ich an einem anderen Punkt im Leben als beim ersten Mal. Ich war viele Schritte weiter auf meinem Weg und konnte manche Werkzeuge und Übungen danach noch viel intensiver und selbstverständlicher einsetzen. Ein Werkzeug konnte nach der ersten Teilnahme gar nicht in meinen Alltag einfließen – es war zu diesem Zeitpunkt viel zu machtvoll und ich an einem Punkt, an dem ich meine Macht noch nicht in dem Maße annehmen konnte. Bei der Wiederholung war ich bereit … und nun kann auch dieses Werkzeug mein Leben bereichern. Ich empfinde die Wiederholung als große Vertiefung und Intensivierung dieses heilsamen Seminars und danke dir, Sina, für deine liebevolle Führung auf diesem Weg.

Samelia, 46 Jahre, Grundschullehrerin 

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